Herbst ist irgendwie doof…

13. November 2009

Es ist windig, es ist ja auch Herbst. Selten habe ich den Herbst so bewusst beginnen gesehen, wie in diesem Jahr. Durch die Weiterbildung bin ich jeden Tag draußen vor der Türe und da ich Raucher bin, stehen wir in den Pausen gemeinsam vor dem Bildungszentrum und dort stehen riesige Ahornbäume, die merklich kahler werden. Die verbliebenen Blätter sind auffallend gelb und der nasskalte Wind pfeift um die Häuser. Ist mir gestern in der Pause mal so aufgefallen. Sonst habe ich den Herbst und seine Erscheinungen eher beiläufig registriert, obwohl ich als Kind nahezu jede Jahreszeit mochte, auch den Herbst. Man konnte so wunderbar mit den Füßen durch sorgsam angehäufte Laubberge rascheln. Mittlerweile mag ich den Herbst nicht mehr so gerne, es sei denn, ich sitze gemütlich auf meinem Sofa und schlürfe Tee, dann kann dort draußen meinetwegen die Welt untergehen. Ich mag den Herbst nicht mehr besonders. Zu viel Regen, zu grauer Himmel, zu windig, zu kalt. Kalt ist in Ordnung, solange Schnee liegt.

Ansonsten ist hier noch weniger los als sonst. Sohnemann beträgt sich momentan mal wieder besser. Gestern haben wir uns anlässlich einer schulischen Aufklärungskampagne auch zuhause über das Thema Aids unterhalten und wir haben u.a. ein bisschen im Net geschaut, was er alles wissen sollte. Er wusste bereits das meiste und ich hoffe, er trifft ausreichend Vorsorge, wenn er sich entschließt, einem Mädchen so nahe zu kommen. Tja und wenn’s irgendwann dann doch eher Jungs sind, soll er trotzdem vorsichtig sein. Ist ja schließlich überlebenswichtig. Solche Gespräche sind  immer eine Wonne, denn ich kann mit meinem Sprössling so schön offen über alles sprechen. Er ist vernünftig – meistens – und versucht der Ernsthaftigkeit solcher Themen den nötigen Respekt zu zollen. Bildmaterial und Informationen aus dem Internet veranschaulichen sowas immer sehr gut und helfen ihm dabei, so abstrakte Dinge zu verstehen. Für Kinder sind solche Themen halt abstrakt.

Außer dem Tadel von letzter Woche und den sonstigen Alltäglichkeiten gibt es derzeit nicht viel zu berichten. Meinen Praktikumsplatz habe ich jetzt sicher und ab 04. Januar geht’s los. Mal sehen, was mich dort erwartet. Noch knapp anderthalb Monate, dann ist der schulische Teil der Weiterbildung abgeschlossen. Nette Leute kennengelernt, ein bisschen Wissen eingepackt und hoffentlich etwas für die Zukunft mitgenommen. So manche/n Mitstreiter/in werde ich sicher vermissen, aber man muss sich ja nicht aus den Augen verlieren, wenn alles vorbei ist. Handynummer haben wir ja schon seit geraumer Zeit ausgetauscht. Schau’ mer mal…


Der stille Rebell…

6. November 2009

Tja, mein Sohnemann und die liebe Pubertät. Meistens versucht er die Kurve zu kriegen, aber manchmal gelingt ihm das nicht so ganz und dann kommt sein Verhalten wie ein Bumerang zurück. Diese Woche hat er doch tatsächlich einen Tadel abgefasst. Das hatten wir auch noch nicht. Hätten wir aber auch nicht unbedingt haben müssen. Irgendwie kommt er ja so ein bisschen nach seiner Mutter. Hausverbot im McDoof gab’s ja im Sommer schon, was seine Mutter erst mit Anfang 20 “schaffte”. Nun dieser Tadel – ein Fleißtadel. Den hatte die Mama erst in der 9. Klasse, hübsch aufm Bewerbungszeugnis – ebenfalls ein Fleißtadel. Machte sich schön beim Vorstellungsgespräch für die Lehrstelle, muss ich schon sagen. Er meistert solche “Kleinigkeiten” immer ein paar Jahre eher. Dabei hab’ ich ihm diese Schandtaten gar nicht erzählt, er schafft’s trotzdem 1:1. Ich muss schon sagen, Herr Sohn, ich bin einigermaßen sprachlos, wenn man von der kleinen Gardinenpredigt absieht.

Mal sehen, was als nächstes kommt. Wenn er weiter in meine Fußstapfen tritt, dann wandert er mit 17 nach Sonstwohin aus und erkundet sorglos die Welt. Hoffentlich liest er das jetzt nicht, denn das habe ich auch gemacht. Einfach alles hingeschmissen und in die weite Welt gezogen. Mehrmals… Au Backe… Aber er ist kein Dummer und das macht mich stolz. Eigentlich ein kleiner Fuchs und auch menschlich gesehen ein prima Kerl, der kleine Mann. Aber meckern muss ich ja trotzdem, sonst denkt er noch, das wär’ ‘ne Glanzleistung gewesen. War’s nicht, mein Söhnchen!!! Ehrlich nicht… Aber noch bist Du jung genug, um aus Deinen Fehlern zu lernen.

 


Ferien…

13. Juli 2009

Vier Wochen Weiterbildung liegen hinter mir und jetzt haben wir erstmal zwei Wochen Ferien. Am Freitag stand schon die erste Prüfung auf dem Plan und die Ergebnisse liegen erst in einigen Tagen vor. Zwar könnte ich in der Schule anrufen und nachfragen, aber ich werde mir wohl kaum die Ferien versauen. Sohnemann hat auch Ferien und so bleibt wenigstens mal etwas Zeit, um etwas zu unternehmen. Fraglich ist nur, ob er seine eigentlichen Interessen dafür ein bisschen zurückstellt, denn Kumpels, Mädels, coole Klamotten zur Schau tragen oder lässiges Durch-die-Stadt-hip-hoppen kann man nicht einfach so mal sein lassen. Naja, so ist das eben mit 13. Ich seh’s gelassen.

Privat gibt es zwar so einiges, was genügend Gesprächsstoff bieten würde, aber der eine Teil ist megauninteressant und der andere Teil ist viel zu schlüpfrig. Also lasse ich Euch weiter im Argen und genieße. Vielleicht funktioniert der vogtländische Buschfunk ja wie in alten Zeiten und es erreicht Euch auf anderen Wegen. Gnihihi…

In einer Woche tanzt dann meine Frau Mama mit meinem Schwesterlein im Gepäck hier an und das wird auch Zeit, denn wir haben uns seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Sie bezieht eine Ferienwohnung und Sohnemann soll dort ein paar Tage verbringen, da die beiden ja im Normalfall nicht besonders viel voneinander haben. Er freut sich drauf und fragt schon gespannt, wann es denn soweit ist. Nun wird der Zeitraum etwas überschaubarer, denn es ist nur noch eine Woche. Die Zeit verging wie im Flug.

Meine Blogfaulheit ist noch immer nicht auskuriert, was auch nicht zuletzt daran liegt, dass mein Terminplaner zur Zeit zwar knallvoll ist, aber das Wenigste davon wäre einen Beitrag wert. Ja und die interessanten Dinge, die das Salz in der täglichen Suppe des Alltags ausmachen, gehören dann doch nicht unbedingt hierhin. Mehr dazu bei einer Tasse Kaffee – aber auch nur vielleicht… ;-) Vielleicht seid Ihr auch einfach nur zu neugierig. Nech…???


Hoher Besuch und ein bisschen Alltag…

29. Juni 2009

Nun drücke ich schon seit mehr als zwei Wochen die Schulbank und es macht noch immer Spaß. Das Wetter war während dieser Zeit mehr als bescheiden und somit blieben wir dem Garten fern. Zeugnisse gab’s bei Sohnemann auch und die Kopfnoten riechen ganz heftig nach Pubertät. Zwar sind die restlichen Noten nicht die allerschlechtesten, insgesamt zeigt sich aber aufgrund der Leichtigkeit des Pubertierlebens eher eine Tendenz nach unten, wenn auch nicht wesentlich. Dennoch verlieh ich meinen Ermahnungen etwas mehr Nachdruck, aber jetzt sind ohnehin erstmal Ferien.

Frau Mama bzw.Omi aus dem Saarland hat ihren Besuch nun fest angekündigt und Sohnemann freut sich sehr. Ich freue mich natürlich auch, wobei ich leider während dieses Besuches nur ein paar Tage frei habe. Das zickige Schwesterlein ist auch mit von der Partie und wird sich hoffentlich manierlicher benehmen als in den letzten Wochen. Wenn Du das jetzt liest, liebes Fräuleinchen S., dann sollst Du wissen, dass man so nicht mit Menschen umspringt, schon gar nicht, wenn sie Deine große Schwester sind. Wie gesagt, das ist mein Blog und hier schreibe ich, was ich will, worüber ich will und wann ich will. Und ich lasse mich nicht auf die Dinge reduzieren, die ich hier schreibe, denn manches muss eben nicht jeder wissen. Manches bleibt privat und nur weil ich nicht über jeden und alles schreibe, heißt das nicht, dass ich nicht über diese Menschen oder Dinge nachdenke oder dass diese Menschen oder Dinge mir nichts bedeuten. Ende der Durchsage!!!

Das Wetterlein gelobt ja im Laufe der Woche Besserung und vielleicht reicht es zum Wochenende hin ja endlich mal wieder für den Garten. Während der Woche bleibt dafür im Moment etwas zu wenig Zeit, aber ein verregnetes Wochenende möchte man dann auch nicht haben. Nächste Woche Freitag steht schon die erste Prüfung an und bis dahin werd’ ich artig den Ausführungen des Dozenten lauschen und hoffe, dass ich die Prüfung gut gewuppt kriege.


Sommeranfang…

23. Juni 2009

Gestern Abend bin ich wirklich mit den Hühnern ins Bett gekrochen. Es muss wohl kurz vor 21.00 Uhr gewesen sein und ich bin wohl auch sofort eingeschlafen. Ob nun im TV irgendetwas Sehenswertes lief, kann ich nicht mehr sagen, denn die Flimmerkiste wurde fix auf zwei Stunden Laufzeit eingestellt und ich könnte Euch nicht mal mehr genau sagen, welche Farbe meine Bettwäsche hat, wenn ich nicht ausschließlich dunkelblaue Bettwäsche besitzen würde. Ins Bett und sofort Augen zu. Man war ich müde. Das Lernen strengt zwar nicht unbedingt an, aber ich bin abends derart müde, dass ich eigentlich kein Radio, keinen Fernseher oder dergleichen mehr bräuchte. Nun ja, das Wetter entspricht ja eher dem Herbst und  bei schönem Wetter würde ich wohl wirklich eher im Garten meinen Feierabend ausklingen lassen. Zuhause flitzt man ja doch nur von einer Ecke in die nächste und erfüllt seine häuslichen Pflichten. Muss ja, keine Frage, aber im Garten ließe es sich schöner müde sein.

Schulisch gesehen bewegen wir uns derzeit in den Tiefen von CSS und es macht noch immer großen Spaß. In knapp drei Wochen sind erst mal Ferien und bis dahin wurschteln wir noch weiter und tiefer in HTML und CSS – vermute ich zumindest. Soll mir recht sein. So einiges an Kenntnissen war mächtig eingerostet und es schadet auf keinen Fall, wenn das alles mal wieder ans Tageslicht befördert wird. Editoren sind zwar nützlich, aber man verlernt auch so manches. Wir programmieren artig von Hand und längst Vergessenes kommt wieder zum Vorschein. Gut so. Schaden wird mir das auf keinen Fall.

Ansonsten gibt es wie so oft keine nennenswerten Zwischenfälle, wenn man vom pubertierenden Sohnemann und kleinen Alltäglichkeiten absieht. Alles im grünen Bereich. Das Wochenende war ruhig und leider verregnet, also blieben wir zuhause und bewegten uns nur notwendigerweise. Der kalendarische Sommer ist zwar schon zwei Tage alt, lässt aber meteorologisch auf sich warten. Es regnet immer wieder, es ist ziemlich frisch am Zisch und ohne Jacke ist es mir dann doch noch zu kalt. Laut Wetterfrosch soll der diesjährige Sommer ja ohnehin nicht berauschend werden, aber ich bin da mal optimistisch und erwarte für meine Ferien Strahlewetter und Sonne satt. Wehe nicht…


Geschafft…

20. Juni 2009

 

Na gut, nicht alles, aber zumindest schon mal die erste Woche. Viel Bekanntes und auch so einiges Neues stand auf dem Plan. Ganz wie in grauen Anfangszeiten von Hand programmieren, ohne Editoren, ohne Schummelei also und die letzten beiden Themen mochte ich schon damals nicht allzu gerne, aber mir leuchtet ein, dass auch das sein muss. Ich wollte es so und ein Zurück wird es nicht geben. Sieht alles schlimmer aus, als es wirklich ist und manchmal fehlt es einfach nur an der nötigen Konzentration. Wirklich schwer ist es bisher nicht. Es macht Spaß, das ist mein Ding und der Ehrgeiz fehlt keineswegs, auch wenn mir nicht jedes Thema gefällt.

Tabellen und Frames, wobei ich Tabellen dann doch noch lieber mag als Frames. Wirklich unlösbar ist es nun wahrlich nicht, aber man kommt halt fix durcheinander, wenn man schon gefühlte fünf Kilometer Code getippert hat und dann wird’s schwierig, wenn sich ein klitzekleiner Fehler eingeschlichen hat. Bisher klappt’s, aber ich bin mir seeehr sicher, dass ich irgendwann mit glasigen Augen vor dem Bildschirm sitze und den Fehler nicht entdecke. Aber ich bin frohen Mutes, dass ich auch das schaffe. Wir sind doch nicht blöd, gelle? Zur Not wird dann zuhause ein bisschen geübt und gepaukt, kein Problem, solange es Spaß macht und das tut es. Wirklich…!!!

Alltagstechnisch waren die Tage dann auch vollgestopft, so dass ich abends hundemüde in die Kissen plumpste. Gut so. Nebenbei einem Kumpel helfen und dem Kindchen eine halbe Stunde Aufmerksamkeit widmen, da der kleine Mann nun inzwischen selbst nur noch auf Achse ist. Die Mädels verdrehen ihm das kleine Köpfchen, die Hormone tun ihr Übriges und zwischen Abendessen und Bettgehzeit bleibt oft nicht viel Raum für ein Mutter-Sohn-Gespräch, aber wir nehmen uns jeden Tag ein bisschen Zeit, damit mein Sohn nicht alleine vor sich hinlebt. Nach wie vor interessiert es mich sehr, was er wo mit wem tut und was ihn beschäftigt. Wie gesagt, zur Zeit ist es nicht selten die holde Damenwelt und ich find’s putzig.

Der Wetterbericht für das angebrochene Wochenende verheißt mal wieder nichts Gutes, wobei im Moment ja noch die Sonne scheint. Alle Wetterstationen melden mittelmäßiges Wochenendwetter, also dürfte die derzeitige Wetterlage inklusive der schönen Morgensonne nur ein Täuschungsmanöver sein und es folgt leider kein Gartenwetter. Scheiß drauf, mein Wochenende wird sicher trotzdem schön. Notfalls bleibe ich im Bett und schaue mir alle DVDs nacheinander an, die in meiner Filmbibliothek rumstehen. Ein bisschen Einkauf und ein Reinigungseinsatz in den eigenen vier Wänden stehen auch noch an, also wird kaum Langeweile aufkommen.

Und wie war’s bei Euch so???


Ticktack…

14. Juni 2009

In genau 24 Stunden mach’ ich mich auf den Weg zur Schule und ich freu’ mich drauf. Ein halbes Jahr büffeln, dazulernen, weiterbilden. Muss sein, brauch’ ich. Für mich, für meinen Geist, für mein Ego und natürlich für meinen Beruf. Ob mich das weiterbringt, weiß ich nicht, aber lernen schadet nie und hält den Geist frisch. Herausforderungen beleben und straffen. So seh’ ich das. Ick freu’ mir druff…!!!

Also werde ich nachher den letzten freien Tag standesgemäß genießen und den ganzen Tag im Garten verbringen. Sonne tanken, relaxen, Seele baumeln lassen. Grillen fällt heute aus, da ich mich gestern ziemlich überfressen habe. Steaks lagen auf dem Teller und die badeten in unmenschlich scharfer Tunke, die ich mir selbst zusammengemixt hatte. Ich liebe das. Wenn der Mund brennt wie Feuer und wenn die Steaks schon fast schwarz sind. Nix saftig, nix würzig. Scharf wie Sau und schwarz wie die Nacht. So mag ich Grillzeuch… Krebserregend? Mir doch egal, was Krebse geil macht!!!

Schön’ Tach noch…!!!


Irgendwas ist immer…

25. Mai 2009

Seit Tagen gibt es Sonne satt und wir haben nahezu die gesamte Woche genutzt, um den unseren “Leih”-Garten aufzusuchen. Ein paar Würstchen grillen, ein bisschen Seele baumeln lassen, ein bisschen Schnapsroulette spielen, ein bisschen Sonne tanken und auch ein bisschen Gartenarbeit machen. Gegrillt wurde fast jeden Tag, das erste Gläschen von unserem neuen Lieblingsspiel ging auch schon zu Bruch und die Seele baumelte gestern in alle Richtungen. Herrlich das…

Sohnemann treibt mich zur Zeit an den Rand des Wahnsinns. Offenbar fahren die Hormone jetzt so richtig mächtig Karussell und die Pubertät hämmert ohrenbetäubend an die Tür. Schulisch lässt er die Zügel seit einer kleinen Weile ziemlich schleifen, zuhause immer das letzte Wort und sei es auch noch so sinnfrei, cool bis in die Zehenspitzen, selbst beim Naseputzen – Image ist bekanntlich alles. Ja und an sämtlichen Querschlägern sind die bösen Anderen schuld, klare Sache. Im Moment kann ich sagen, dass mir täglich an die 25 rote Haare und Federn wachsen. Besserung eher unwahrscheinlich, denn Kinder pubertieren ja bekanntlich bis Ende 30. Ich war nie so frech und aufsässig, auch wenn meine Frau Mama das anders sieht.

Ansonsten läuft alles besser als erwartet und so langsam kehrt auch in meinem Inneren wieder mehr Ruhe ein. Die Gedanken ruhen und ich entspanne mich. Sicherheit werde ich nie erlangen, das weiß ich, aber zumindest kann ich ganz langsam wieder perspektivisch sehen. Einig werden wir uns nie immer sein, müssen wir auch nicht, aber wir treffen uns beim nunmehr dritten Anlauf in der goldenen Mitte, was gut tut. Die Zeit arbeitet für uns und wir helfen ihr.


Aufwärts…

11. Mai 2009

Die Bloggingfaulheit erreicht so langsam ihren Höhepunkt und da schon erste Beschwerden eingegangen sind, gibt’s heute endlich mal wieder etwas zum Lesen. Meine Woche verlief im Großen und Ganzen wirklich gut. Auto ist endlich in Behandlung und wird aller Wahrscheinlichkeit nach im Laufe der Woche wieder fahrbereit sein. Wenn ich großes Pech habe, erwartet mich allerdings schon die nächste Reparatur – Ölwanne. Aber daran möchte ich jetzt noch nicht denken. Beruflich habe ich nun erst mal andere Pläne geschmiedet und auch schon fleißig in diese Richtung agiert. Ab kommenden Monat packe ich auf meine bisherigen Kenntnisse noch einiges an Wissen drauf und mache eine fachspezifische Weiterbildung*, die dann bis Ende Januar andauert. Schaden wird’s mir nicht, da ja Lernen nie falsch ist und ob sich das erneute Drücken der Schulbank auszahlt, werden wir danach sehen. Selbst wenn nicht, dann habe ich zumindest meine Möglichkeiten ausgeschöpft.

Das Wochenende begann ja bei uns schon am Mittwochabend, was am Schicht- und Urlaubsplan anderer Leute lag. Der Donnerstag verlief dann im Grund recht gewöhnlich. Auto in eine andere Werkstatt bringen, bisschen dumm in der Gegend rumgucken und sonst nix Aufregendes. Freitag war eigentlich Grillen geplant, aber der Wetterbericht versprach nicht das entsprechende Wetter dazu, also planten wir um und erledigten Banalitäten, die nun mal notwendig sind. Am Samstag waren wir zum Geburtstag eingeladen. Die Tante eines nicht namentlich erwähnten Herrn feierte ganz groß ihren 50. Jahrestag und alles was laufen kann, war eingeladen. Aufgetafelt wurde im Handelshaus und ich war überrascht, wie schön es dort ist. Bis nachts wurde dort gefeiert und schön vollgefuttert liefen wir dann gemütlich nach Hause. Nein, nicht volltrunken, aber trotzdem gut gelaunt.

Gestern dann ließen wir das Wochenende auf dem Trödelmarkt im Stadtpark ausklingen und beendeten den Abend seit langem mal wieder mit einer Pizza, auf der extrem viel Knoblauch lauerte. Grinsend über den fürchterlichen “Duft” ließen wir uns das Schmankerl schmecken und verfolgten “Das Streben nach Glück”. Guter Film, bedrückend, aufrüttelnd, nachdenklich stimmend und beispielhaft. Nicht unbedingt nachahmenswert, denn existenziell bedrohliche Lebensumstände hatte ich bereits mehrfach, wenn auch nicht in diesem Maße, aber so manches Mal knapp davor. Schöner Film, der zwingend ein Happy End hatte, sonst wäre jeder Zuschauer deprimiert und absolut demotiviert. Macht Mut und spornt an, denn Ehrgeiz und Zielstrebigkeit sind die Motive für diesen Film. Eine hauchdünne Scheibe von all dem könnte man sich dann doch hin und wieder abschneiden, Bildung schadet nicht. Hab’ ich sowas heute nicht schon mal geschrieben?

* Sofern Euch das entsprechende PDF-Plugin für den Browser fehlt, könnt Ihr das Dokument auch per Rechtsklick + “Ziel speichern unter…” abspeichern und dann ganz normal mit Adobe Acrobat Reader anschauen. Bei Fragen oder Problemen könnt Ihr Euch gerne bei mir melden.


Auf ins Ärzgebärsch…

11. Februar 2009

Ortsschild_AB

Hier in Plauen schneit es nun schon den zweiten Tag in Folge, allerdings bisher nur nachts. Gestern und auch heute sah man morgens schneebedeckte Dächer und weiße Straßen. Die steigenden Temperaturen tagsüber ließen die weiße Pracht gestern allerdings recht schnell wieder verschwinden. Heute Morgen hingegen gab’s wieder Schnee und wir werden sehen, ob auch heute alles wieder schmilzt. Anderswo soll ja der Winter nochmal ordentlich zugeschlagen haben und das nehmen wir heute in Augenschein. Fräulein F. aus S. zwischen P. und S. und meine Wenigkeit werden heute einen kleinen Abstecher ins Erzgebirge unternehmen und nach Annaberg-Buchholz fahren. Ich bin sehr gespannt. Frau Bergzwerg wird uns dort hoffentlich mit warmem Kaffee und einer gut funktionierenden Heizung in Empfang nehmen.

Herr N. aus P.verweilt unterdessen im Plauener Umland bei seinen Freunden und amüsiert sich offenbar in vollem Umfang, denn man hört und sieht seit Montag nichts von ihm, was immer ein gutes Zeichen für sein Wohlbefinden ist. Wann er wieder nach Hause kommt, steht in den Sternen, denn er verlängert seine Besuche dort mit aller Regelmäßigkeit und aus einer geplanten Übernachtung werden dort fast immer sehr viele mehr. Ich warte einfach auf jenen Anruf, wenn er seine alte Mutter dorthin beordert, um ihn nach Hause zu holen. Solange die dortige Hausherrin nichts gegen ausgedehnten Aufenthalt einzuwenden hat, lasse ich ihm seinen Spaß, denn schließlich hat er Ferien. Das Zeugnis ist auch recht gut ausgefallen und ich kann zufrieden mit seinen Noten sein. Er bemüht sich und hat sich in einigen Fächern verbessert, wobei ich die Verschlechterung in den beiden anderen Fächern großzügig übersehe. Passt scho…

Herr S. aus P. geht seinen beruflichen Pflichten nach und beträgt sich nach seinem Fauxpas am vergangenen Wochenende vorbildlich. In alter Manier singt er schön schief sämtliche Hit-Giganten hoch und runter, macht und tut fleißig hier im Haushalt mit, schnippelt artig Gemüse und dergleichen, wenn Bedarf ist und ist auch sonst ganz lieb. Wenn’s so bleibt, kann und will ich ihm nichts nachtragen und werde ihn gewohnheitsgemäß am Singen hindern, denn manchmal singt er so schief, dass es weh tut. Aber der Spaßfaktor ist enorm hoch und entlockt mir immer wieder ein Lachen. Passt auch…

So Leute, meinereiner wird sich so langsam unter die Dusche begeben, damit Fräulein F. nicht warten muss, wenn sie mich dann gegen 8.00 Uhr hier abholt. Draußen schneit es noch und obwohl ich den Winter mit all seinen Eigenschaften liebe, mag ich endlich wieder Sonne und warme Luft draußen haben. Meine Winterliebe findet alljährlich im Februar ihr Ende und erwacht erst im November oder Dezember jeden Jahres wieder. Der Winter dauert mir zu lange. Passt überhaupt nicht…


Auf ein Neues…

13. Oktober 2008

Monday

Das Wochenende ist unweigerlich vorbei und der Alltag hat uns wieder. Sohnemann ist längst in der Schule und ich blogge artig. Gestern war ich diesbezüglich mal faul und hoffe, Ihr habt Nachsehen mit mir. Eigentlich ist auch nichts erwähnenswertes vorgekommen, da wir einen ruhigen Sonntag verbracht haben. Der kleine Mann hat sich nachmittags zum Fußballspiel der 1. Mannschaft seines Vereins verabschiedet und da wir erst spät gefrühstückt hatten, verschoben wir das Mittagessen kurzerhand auf abends. Geschmeckt hat es trotzdem und der Tag endete mit einem entspannenden Vollbad.

Bisher beginnt die Woche relativ normal, der Kaffee schmeckt hervorragend und der Himmel verspricht einen freundlichen Tag. Frau N. ist allerdings mal wieder auf der Couch weggeschlummert, was mich zunehmend nervt, da ich ein wirklich gemütliches Bett unterm Sternenzelt habe und nachts in den Himmel schauen kann. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich dort noch nicht TV sehen kann, weil der Anschluss erst noch verlegt werden muss. Ja, ich mag es zu gerne, beim Einschlafen fernzusehen, denn dank Sleep-Timer geht die Kiste ja dann von alleine aus. Wird schon noch, hoffe nur schnell…

Einen Wehrmutstropfen hielt das Wochenende aber dennoch für mich bereit. Sohnemann hat heute Schuluntersuchung und benötigte neben einem kleinen Anamnesebogen auch seinen Impfausweis. Der Bogen lag seit Wochen ausgefüllt bei meinen Unterlagen, aber sein verflixter Impfausweis ist seit unserem Umzug wie vom Erdboden verschluckt. Ich habe die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt – erfolglos. Peinlich berührt blieb mir keine andere Möglichkeit, als ihm einen Entschuldigungszettel mitzugeben, dass seine Mutter das Dingens verbummelt hat und wir schleunigst beim Kinderarzt Ersatz besorgen. Das nützt ihm zwar heute erstmal nix, aber es tröstet ihn, dass mein eigener Impfpass auch verschwunden ist.

Das Tragische hierbei ist, dass meiner noch von meiner Geburt stammt und ich mich bei der letzten Impfung weigerte, mir einen schicken neuen ausstellen zu lassen. Die Sprechstundenschwestern von Sohnemanns Kinderarzt kicherten belustigt über mein altertümliches Dokument und auch der Arzt quittierte meinen abgegriffenen Ausweis mit einem respektvollem „Jedes Museum würde sich freuen.“. Damals hatte ich mich aus Solidarität zum Söhnchen mit impfen lassen, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Ich würde es sehr bedauern, wenn dieser Teil meiner Kindheit verschwunden bliebe. Ich habe große Bedenken, dass diese beiden Dokumente meiner Aufräumaktion zum Opfer gefallen sind. Aber sollte ich wirklich so verwirrt sein, dass ich die Ausweise zum Altpapier geworfen habe? Bitte nicht…!!! Also wenn Euch mein Impfausweis begegnet, bitte ich um sachdienliche Hinweise!



Samstag = definitv kein Ruhetag (für uns)

30. August 2008

Der Tag hat noch nicht begonnen, aber ich habe in aller Stille und voller Freude im Bauch endlich die Kaution für meine neue Wohnung eingezahlt. In genau drei Wochen werden dann Sohnemann und ich mit Hilfe von einigen hilfsbereiten Freunden in unsere neue Bleibe ziehen und all den Geschehnissen hier endgültig den Rücken kehren. Zwar kostet uns dieser (hoffentlich wirklich letzte) Umzug noch einmal viel Kraft und Nerven, aber wir sind immerhin schon soweit genesen, dass wir sagen können, dass wir ohne diese große Enttäuschung hier wohl nie eine solch hübsche Wohnung beziehen würden. Zugegebenermaßen ist dieses bezaubernde Kleinod ein wahrer Glücksgriff und eher Zufall gewesen, aber so verbirgt sich wenigstens auch in dieser schlechten Erfahrung etwas wunderbar positives. Leider versäumte ich bisher bei jeder Begehung, ein paar Photos zu schießen. Aber allerspätestens, wenn wir umgezogen sind und uns einigermaßen eingerichtet haben, holen wir das nach – versprochen!

So langsam erwacht der Tag und ich habe heute so einiges vor. Der Einkauf will erledigt werden, im Baumarkt muss ich noch diverse Kleinigkeiten für unser neues Zuhause organisieren, im benachbarten Ausland verbilligte Fluppen holen, die Noch-Wohnung wenigstens ein ganz klein wenig in Ordnung bringen, zum x-ten Male zu Pfennigpfeifer gondeln, weil die Schule unfähig ist, alle benötigten Arbeitsmaterialien zum Schulbeginn mitzuteilen. Bei Letzterem wachsen mir langsam rote Haare, ehrlich. Als Sohnemann noch in die Grundschule ging, gab es am Ende jeden Schuljahres einen großen Zettel, auf dem alle notwendigen Dinge verzeichnet waren, die er für das neue Schuljahr braucht. Das war eine wunderbar unkomplizierte Sache und alle Lehrer sprachen sich ab, was für ihr jeweiliges Fach vonnöten ist. Seit er die Mittelschule besucht, erweisen sich die dortigen Lehrer als unfähig, genau das in unkomplizierter Form zu tun. Wöchentlich tippeln wir nun los und müssen diese und jene Kleinigkeit noch kaufen. Was um alles in der Welt ist so schwer daran, den Kindern vor Beginn des Schuljahres mitzuteilen, welche Dinge sie für ihre Fächer brauchen?

Vier Jahre lang reichte es, dass wir mit einem großen Zettel bewaffnet bei Pfennigpfeifer einfielen und die Regale plünderten, auf dem Rückweg gleich die Bücher kauften und dann war der Marathon erledigt. Das zweite Jahr in Folge ist es nun so, dass wir erst die Bücher kaufen, Hefter und Blätter auf Verdacht, neue Stifte und derlei Dinge ebenfalls und alles, was die Damen und Herren Pädagogen sonst noch gerne auf den Schulbänken sehen würden, wird den Kindern auf Raten mitgeteilt. Selbst mein Sohn ist hochgradig genervt und sagt: „Mir platzt hier langsam der Kopf. Mein Tag endet ja mittlerweile nicht mehr vor abends 20.00 Uhr.“ Es ist mir ein Rätsel, wie kompliziert man die einfachsten Dinge gestalten kann. Wäre es denn so schwer, wenn sich jeder Fachlehrer bemüht, eine kleine Liste zu erstellen, was die Kinder für das entsprechende Fach noch organisieren müssen – VOR Beginn des neuen Schuljahres? Nein, das geht offenbar nur in der Grundschule. Dass die Lehrer sich jedoch selbst mehr Arbeit machen, als nötig, realisieren sie nicht. Lieber wird diese Liste in Raten während des laufenden Schulbetriebes abgearbeitet und wertvolle Zeit vergeudet, die die Erfüllung der Lehrpläne gefährdet.

Unsere Kinder halten dem straffen Tempo ohnehin manchmal nur mit Mühe stand und dann sowas. Das soll Muttern ruhig bleiben. Vor allem werden die Kinder auch noch unter Druck gesetzt, dies und jenes solle gefälligst bis gestern ran geschafft sein. Aber es ist nicht etwa so, dass man ihnen dann eine Hausaufgabe weniger aufbürdet. Nein, im Moment sieht es so aus, dass Söhnchen noch immer über seinen Aufgaben sitzt, wenn ich abends gegen 19.30 Uhr von der Arbeit komme. Keine Freizeit mehr, Kopfschmerzen, Lustlosigkeit und immer kleiner werdende Motivation sind die Folge. So soll Kindern Schule noch Spaß machen? Vom ersten Tag an wurden die Sechstklässler seiner Schule mit Hausaufgaben und To-Do-Listen regelrecht zu geschissen und Sohnemann kommt seither jeden Tag mit hängenden Schultern aus der Schule. Seine Mundwinkel sind auf Höhe seiner Schnürsenkel und sein Hausaufgabenheft gleicht einem Tagebuch, denn die Seiten sind vollgeschrieben. Wann bitte soll das Kind mal entspannen? Oft ist es so, dass er dann noch die Aufgaben mit mir erledigt, für die seine Konzentration nicht mehr reichte. Ich könnte vor Wut strampeln…


Sommer???

15. August 2008

Der August soll ja laut Wetterfrosch der heißeste Monat des Jahres sein. Wenn ich aus dem Fenster sehe, kann ich das kaum glauben. Es ist kühl, nass und grau draußen. Wüsste ich es nicht besser, würde ich denken, es ist April. Zwar lässt der Regen mittlerweile etwas nach, aber die Sonne hat sich offenbar selbst in den Urlaub verabschiedet und Sohnemann wird wohl in seiner letzten Ferienwoche auch wieder nicht baden gehen können. Sehnsüchtig haben wir bereits diese Woche auf wärmeres Klima gewartet und sind am Mittwoch todesmutig nach Pöhl gefahren. Der kleine Mann wagte sogar den Sprung in die Talsperre, saß aber danach bibbernd und in 92 Handtücher und Decken gewickelt da und trotzte dem Wind, der uns dort erbarmungslos um die Ohren pfiff. Von seinen sechs Wochen Ferien hatte er prozentual gesehen verschwindend wenige Sonnentage. Diese jedoch nutzte er glücklicherweise fast immer für einen Ausflug ins Freibad. Nur die letzten beiden Wochen scheinen meteorologisch wie verhext zu sein und mir tut es fast schon leid, dass er seine letzten Ferientage nicht planschend und badend verbringen kann.

Am 25. August geht der Ernst des Lebens wieder los und er startet in die 6. Klasse. Leistungstechnisch hat er während der 5. Klasse ein beachtliches Tempo vorgelegt und sein Zeugnis gab keinerlei Anlass für Sorgenfalten. Angesichts dieser Zensuren schwoll meine mütterliche (nicht vorhandene) Brust zu silikonverdächtigen Ausmaßen an. Nach kleinen und größeren Einbrüchen scheint bei ihm der Knoten geplatzt zu sein und es kommt viel Eigeninitiative von ihm. Ich muss ihn nicht mehr ermahnen, seine Hausaufgaben zu erledigen. Er packt seine Schultasche selbständig und einigermaßen gewissenhaft und es zahlt sich endlich aus, dass ich ihn von Anfang an die Konsequenzen ausbaden ließ, die sein (Nicht-)Tun und Handeln schulisch nach sich ziehen. Zwar fiel mir das nicht immer leicht, aber der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nun kann er gut gewappnet das neue Schuljahr beginnen und hält seinen Erfolgskurs hoffentlich lange bei. Ich bin mir durchaus bewusst, dass die Pubertät bereits an die Türe klopft, aber ich bin guten Mutes, dass mein Sohn seine kindlichen Prioritäten so gesteckt hat, dass aus ihm ein verantwortungsbewusster und geradliniger Mensch wird.


Wandertag

18. März 2008
Scott hat heute Wandertag und nach einem sicherlich beachtlichen Fußmarsch von der Kemmlerschule bis zum Sportpark Plauen verbringt er den Tag mit seiner Klasse in der Soccerhalle. Er hat sich bereits gestern darauf „vorbereitet“ und wollte „vorschriftsmäßig“ morgens in Fußballhosen zum Wandertag an der Schule antreten. Es sei erwähnt, dass jene Hosen nur bis zum Knie reichen und dass hier im Vogtland derzeit morgens um die 0° Celsius herrschen.
Das beeindruckte Herrn Nyíri nicht im Geringsten und seine alte Mutter musste ihm in schärferem Ton klar machen, dass es mir vollkommen Wurscht ist, was die Dame angeblich gesagt hat, denn eine Lungenentzündung und Eiszapfen an unaussprechlichen Körperstellen können wohl kaum einem Beteiligten dienlich sein, geschweige denn ist die Zeitersparnis des entfallenden Umziehens für den Tagesablauf erheblich. Nun denn, Herr Ich-bin-clever zog dienstbeflissen seine Hose unter die Jeans und packte noch diverse Notwendigkeiten ein (Fußball, Stollenschuhe, Dress, Apfelschorle, Brotbüchse, Schlüssel, heimliches Taschengeld (5-11 Cent???), drei Fußballjacken, ein weiteres Paar Turnschuhe und und und…). Das Kind flitzte dann in freudiger Erregung die Treppe runter, um dann fünf Minuten später erneut zu klingeln, da er „was vergessen“ habe. Sichtlich gestresst, dass sein Freudentag mit Verzögerung beginnt, hastete er in sein Zimmer und wühlte die Taschen seiner anderen Jacke durch, wo er seinen Wohnungsschlüssel vermutete. Schlussendlich tauchte das gute Stück in einer seiner drei Jacken auf, die sich in seinem Rucksack (fein säuberlich auf dem Rücken angeschnallt) drängelten. Kinder… Wobei wir wieder bei der These wären, dass alle Kinder als Männer zur Welt kommen!!!