Eeek…!!!

26. November 2009

Heute haben wir so ganz nebenbei erfahren, dass wir morgen Prüfung haben. Und das Projekt, welches wir im Laufe des Moduls erarbeiten mussten, fließt mit in die Wertung ein. Das haben wir auch erst heute erfahren. Die gesamte Klasse ist geschockt, denn davon war bis heute keine Rede.

Leck mich am Arsch, das kann was werden…


Scheißmistkackfurz…

31. März 2009

daimler-chrysler-logo

Gestern wollte Frau N. aus P. tanken. Tut jeder Autofahrer hin und wieder. Da der Treibstoff im benachbarten Ausland wesentlich günstiger zu haben ist, fuhr ich extra deswegen auch dorthin. Dort angekommen hieß es erst mal warten, denn vor den Tanksäulen warteten schon jede Menge Sparfüchse, die auch billig tanken wollten. Als ich endlich dran war, stieg ich aus, öffnete den Tankdeckel und sah meinen Radkasten von innen. Etwas irritiert glotzte ich in das ungewöhnlich helle Loch und mein Gehirn arbeitete im ersten Moment nur im Notstrommodus. Seit wann ist es im Tankinneren so unglaublich hell? Und wieso sehe ich dort plötzlich den Radkasten? Als mein Kopf wieder auf allen vier Töpfen lief, realisierte ich, was passiert war. Mir war doch tatsächlich still und leise der komplette Tankeinfüllstutzen weggerostet und das hieß leider auch, dass ich nicht tanken kann. Entnervt schloss ich den Tankdeckel wieder und fuhr erst mal um die Ecke, um den Schaden näher zu begutachten. Ich steckte meinen überhitzten Kopf in den Radkasten und da hatte ich den Salat. Wirklich und wahrhaftig komplett vergammelt und stark reparaturbedürftig. Also fuhr ich schön langsam zurück Richtung Heimat. Die Reservelampe leuchtete nämlich schon bedrohlich und mein einzige Wunsch war, dass ich noch bis zur Werkstatt komme. Dieser Wunsch wurde erhört, aber ich Glückpilz stand vor geschlossenen Türen, da die Belegschaft der Werkstatt auf Messe gefahren war. Also fix ein Telefonat abgesetzt und auf Rückruf warten. Der gute Mann meldete sich auch ziemlich schnell und ich erklärte ihm den Sachverhalt und dass der Wagenschlüssel nebst Zulassung im Werkstattbriefkasten steckt. Nun warte ich auf sein ernüchterndes Urteil und was mich dieser Scheißdreck wieder kostet. Montage sucken!!!

Update: Der alte Tankstutzen ist rettungslos kaputt und ein neuer würde mich satte 165,-€ + Steuer kosten. Der Onkel aus der Werkstatt sucht für mich jetzt erstmal eine günstigere Alternative. Könnte grad schon wieder hinbrechen…


Mitten unter uns passiert…

27. März 2009

Brandenburg – Mutter tötet ihre Zwillinge – Berlin – Bild.de

Das macht sprachlos, fassungslos und wütend. Dieses Mädchen wollte Lehrerin werden und somit Kinder und Jugendliche in ihre Obhut nehmen. Die Grausamkeit im Detail lässt sich nur schwer begreifen.


Geschützt: Keine guten Aussichten…

5. März 2009

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Hähnchenkeule meets Maulwurfkuchen… *örgs*

3. Februar 2009

lazy

Habe schlecht geschlafen, bin nicht zuletzt deswegen auch schon enorm übellaunig aufgestanden und gehe entsprechend geladen in den Dienstag. Was weiß ich, welche Laus mir heute Nacht über die Leber gelaufen ist, aber heute ist einer dieser Tage, an denen ich hochexplosiv dem Alltag entgegensteuere und froh bin, wenn der Tag vorbei ist. Richtig fest schlafen konnte ich irgendwie nicht und so ist es kein Wunder, dass ich nicht wirklich ausgeruht bin. Gegen 4.30 Uhr gab ich mich geschlagen und kroch aus dem Bett. Herr S. aus P. bewältigte gestern seinen ersten Arbeitstag nach der Krankschreibung und war folgerichtig komplett gebügelt, als ich gestern Abend nach Hause kam. Mit knallroten und klitzekleinen Augen lag der Herr nahezu regungslos auf der Couch und blinzelte mühevoll in den Fernseher. Gegen 21.30 Uhr schickte ich ihn mitleidig schlafen und als ich knappe 20 Minuten später folgte, schlief man schon tief und fest.

Das Wochenende war durchschnittlich ruhig, aber meinen Film habe ich mal wieder nicht zu sehen bekommen. Entweder fehlte mir die Lust, mich auf die Handlung zu konzentrieren, dann wieder keine Zeit oder aber im TV lief gerade etwas, was ich nicht verpassen wollte. So staubt mein “Parfum” im Regal vor sich hin, aber aufgeschoben ist noch lange nicht aufgehoben. Nach knappen 14 Tagen kulinarischen Streifzügen durch die nyírische Speiselandschaft, kneifen nun mittlerweile schon die Hosen und ich enthalte mich seit gestern wieder etwas mehr. Die Krankschreibung von Herrn S. hatte zur Folge, dass wir hier fast täglich kochten, vereinzelt sogar Kuchen gebacken haben und nach Lust und Laune futterten. Nicht nur, dass die bösen, kleinen Kalorienmännlein nachts meine Hosen dann von Tag zu Tag enger nähten, nein, als ob das nicht reicht, füllte sich der Kühlschrank mehr und mehr mit Überbleibseln der Fressorgien, deren Verzehr ebenfalls notwendig wurde, denn wer wirft schon gerne Essen weg.

Ich weigere mich beharrlich, auf die Waage zu steigen, denn das Miststück lügt ohnehin. Bauch einziehen nützt da auch nix und ich werde essenstechnisch vorerst kürzer treten. So geht das ja nun nicht. Es ist nun wirklich nicht so, dass der Kühlschrankinhalt nicht enorm verlockend lächelt, wenn ich nach der darin befindlichen Milch greife und es fällt mir äußerst schwer, die Tür des selbigen ohne einen beherzten Griff hinein zu schließen. Es nützt aber nix, die temporären Speckröllchen müssen sofort wieder runter, denn wenn die sich erstmal festgefressen haben, wird es schwer, sie wieder loszuwerden. Mein erster “Reduktions”-Tag gestern zeigt bereits Wirkung und ich fühle mich sehr viel weniger gestopft als gestern noch. Es ist aber auch leidvoll, wenn man gerne isst und zur Zunahme neigt. Vor Sohnemanns Geburt hatte ich damit nie Probleme und konnte nach Herzenslust essen, was ich wollte, wieviel ich wollte und wann ich es wollte. Nun heften sich aber schon 15 Pfund einfach mal so an die Hüften, wenn ich an einem herzhaften Braten vorbeilaufe. Scheißdreck…

Jammern nützt nix, Enthaltsamkeit und Disziplin sind angesagt, wenn ich mich im kommenden Sommer mit leichterer Bekleidung nicht komplett blamieren will. Frau hat schließlich ihren Stolz und einen zweifelhaften Ruf zu verlieren ;-) . Wer macht mit???


Morgen kracht’s…

25. Januar 2009

Allenorts schläft man noch, so auch im Hause Nyiri. Das Wochenende war insgesamt sehr schön ruhig und entspannend. Trotz kinderfrei genossen die alten Leutchen die Zeit zuhause und fröhnten kulinarischen Genüssen. Unternehmungstechnisch klinkten wir uns diese Woche aus, denn das Wetter draußen schreckt mich ab. Mal stürmt es, mal schneit, regnet oder graupelt es. Das nervt und als bekennender Winter-Fan sehne auch ich mich nun langsam nach Sonne und etwas wärmerer Luft. Herr S. aus P. ist auch in der kommenden Woche noch zuhause und der kleine Herr N. aus P. kommt heute Abend von seiner Oma zurück. Kaffee schmeckt hervorragend, sonst auch alles wie immer, was soll ich also schreiben.

Besondere Vorkommnisse gibt’s bisher keine und wenn ich so aus dem Fenster sehe, bleibt das auch so. Ab morgen steht dann mal wieder ein mittelschwerer Behördenmarathon auf dem Plan, was mich jetzt schon abnervt. Ich werde sämtliche Unterlagen von A nach B über C schleppen, um dann bei Behörde D zu erfahren, dass ich Fitzelchen 5.93 Abschnitt F noch nachreichen muss, wofür ich höchstwahrscheinlich wieder einen neuen Termin brauche. Was mich am meisten aufregt, ist, dass Änderungen in irgendwelchen Ämtern meistens erst dann bekannt werden, wenn die jeweilige Behörde dann darauf besteht, dass man dieses und jenes doch bitte hier oder dort beantragen solle. Vorher kursieren solche Änderungen immer nur als Gerücht und keiner weiß was genaues. Und genau aus diesem Grund turne ich morgen von Amt zu Amt, damit hier nix ins Stocken kommt.

Ich bin allerdings frohen Mutes, dass genau das passieren wird und koste schonmal, wie das Hungertuch schmeckt. Darin sind wir mittlerweile ja geübt. Danke Deutschland, Danke Frau Merkel und Danke an Frau Merkels Lakaien, die offenbar schreckliche Langeweile haben, denn aus welchem Grund sonst wird unentwegt an bestehenden Reglungen herumgedoktert, bis keiner mehr ‘nen Durchblick hat. Auch die Damen und Herren vom Amt schauen einen mittlerweile oftmals nur noch schulterzuckend an und sprechen von „nicht zuständig“ oder „die Kollegin hat grad Kaffeepause, da kann ich Ihnen jetzt auch nicht helfen“. Mir schwillt schon jetzt der Kamm, obwohl ich erst morgen all das hören werde…


Grrr…

10. Dezember 2008

Manchmal ist es zum Haare raufen. Zum zweiten Mal schon hat Scott seine Zahnspange so dermaßen verlegt, dass sie unauffindbar ist. Da habe ich ihm nun schon dieses kleine Etui gekauft, noch bevor er seine Spange überhaupt hatte und trotzdem steckt er sie in den meisten Fällen in irgendwelche Jacken- oder Hosentaschen und abends vorm Schlafen sucht er dann panisch nach dem teuren Stück. Ich muss gestehen, dass mir vorhin der Geduldsfaden riss, denn ich vermute stark, er hat sie irgendwo in der Schule vergessen. Wenn sie dort ein Spaßvogel einfach mitgenommen oder gar zerstört hat, heißt das für mich, eine neue Zahnspange anfertigen lassen und mit teuer Geld bezahlen. Sowas macht mich wirklich wütend und ich hasse derlei Nachlässigkeiten. Wenn ich schon sehe, wo er überall sucht, platzt mir die Hutschnur, denn ich glaube kaum, dass die Feinmechanik dieses Teils der Belastung in irgendwelchen sandgefüllten Hosentaschen, herumgeworfenen Schulrucksäcken oder dergleichen standhält.

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Mist verdammter…

9. Dezember 2008

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Ich könnt’ grad mal wieder mit der Axt durch die Nachbarschaft rennen, ehrlich. Nun habe ich die notwendigen Preisinformationen für meinen geplanten Weihnachtsurlaub im Kreise der Familie und wie befürchtet, bewegt sich der Ticketpreis in solchen Höhen, dass ich diesen Plan zu Grabe tragen möchte. Ich wollte bei meiner Familie keinesfalls mit leeren Händen antanzen, aber das müsste ich leider tun, wenn ich mein Budget zum Großteil für ein solches Ticket opfere. Zwar erwarte ich noch einige Zahlungen, aber es warten auch noch offene Rechnungen auf mich. Somit steht in den Sternen, ob und wieviel für unsere Reise übrig bleibt. Notfalls würde ich zwar mit dem Auto fahren können, aber ob meine alte Schindmäre diesen Trip übersteht, ist fraglich. Prinzipiell hält mein Mädchen-Chrysler ja bestens durch, aber da er kürzlich erst kaputt war, plagt mich die Angst, das könnte auf der Autobahn wieder passieren. Es wäre verhehrend, wenn ich dann in Eiseskälte mit Sohnemann dort festsitze. Nicht auszudenken…

Jetzt heißt es abwarten und geduldig sein, denn noch weiß ich nicht, ob von meinen ausstehenden Zahlungen vielleicht doch ein klein wenig abfällt und ein familiäres Weihnachtsfest möglich macht. Wünschen würden wir uns das und nötig hätten wir das obendrein. Drückt uns die Daumen!!!

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Kindermund mal ganz deutlich…

12. November 2008

Sohnemann kommt seit 20 Jahren zum ersten Mal pünktlich nach Hause und ich laufe erstaunt zur Treppe: „Waaahnsinn… Na siehste, geht doch…“ Er reißt sich regelrecht die Schuhe runter und flitzt die Treppe hoch: „Ich muss ganz dringend auf Toilette!!!“

Da kommt bei mir der Schalk im Nacken durch und ich versperre ihm den Zugang, indem ich mich breitbeinig vor der Tür postiere.

Ich: „Was machst’n, wenn ich Dir den Weg versperre…???“

Er: „In die Hose scheißen, ich hab’ Flitzekacke…!!!“

Das war ‘ne deutliche Ansage und ich gab den Weg und auch die Türe sooofort frei… 8O


Dienstage „sucken“, aber sowas von…

11. November 2008

weckerDa wachste morgens auf, schaust verschlafen im Liegen aus dem Dachfenster und erblickst einen Urlaubsflieger, der blitzend am noch dunklen Himmel ganz sicher in südliche Gefilde blinkert. Is’ doch immer so, wenn Du denkst, es könnte grad nicht besser sein. Dann wird Dir was vor die Nase gehalten, das Dich daran erinnert, dass es durchaus noch besser sein könnte. Alter, wenn ich einfach nur einen Stern oder eine Wolke gesehen hätte, wäre ich schon zufrieden gewesen, aber man muss Frau N. aus P. halt mal wieder fett unter die Nase reiben, dass mit Urlaub erstmal Essig ist. Wer und was daran alles Schuld trägt, lasse ich hier weg. Bringt nix…

Geträumt habe ich auch, allerdings derart verkorksten Mist, dass man morgens schon kopfschüttelnd aufsteht. Habe heute ‘nen Termin bei der Behörde und muss vorher nochmal zur Steuertante. Prompt kam die gute Frau in meinem Traum auch vor. Ich laufe in meinem Traum die Straße entlang, begegne ihr auch und erkenne sie nicht, weil Frau N. aus P. auch im Wachzustand enorm kurzsichtig ist und desöfteren ihre Probleme hat, Gesichter von Menschen zu erkennen. Also übersehe ich sie beinahe, entschuldige mich aufrichtig dafür und da geteiltes Leid ja halbes Leid ist, humpelt sie hinter mir her zu ihrem Büro. Ja, in meinem Traum hatte die arme Frau einen ausgeprägten Gehfehler, den sie nachweislich im realen Leben nicht hat. Wenn ich keinen Dachschaden habe, wer dann…?!

Sohnemann ist vorhin artig zur Schule gelaufen und ‘ne knappe Viertelstunde später stand er wieder in der Tür. Erste Stunde fällt aus, Englischlehrerin krank… Auch sein Tag fängt irgendwie verquer an. Draußen ist es ziemlich windig und das heißt, man darf keine weiten Klamotten tragen, da die bei diesen starken Windböen unbeabsichtigt als Paraglider fungieren könnten,was mir heute echt noch fehlen würde. Obwohl ich so bestimmt Benzin sparen könnte, allerdings macht mir die Steuerung so hoch oben in der Luft etwas Sorgen, also werde ich vorsorglich doch lieber den Wagen nehmen. Der Kaffee schmeckt heute irgendwie grässlich, obwohl ich alles so gemacht habe wie immer.

Was ist das nur für ein beschissener Morgen? Der Tag wird sicher auch nicht besser und Frau N. aus P. hat manchmal eben auch fürchterliche Laune, wenn sie aufsteht. Ob ich Morgenmuffel bin? Ganz klar JEIN…!!! Ich habe morgens überhaupt keine Laune. Soll heißen, dass ich morgens als stimmungstechnisches Neutrum aufstehe und erstmal die Ruhe auf mich wirken lasse. Solange mir keiner Fragen stellt und meine Notstrom-Hirnaktivität unnötig strapaziert, bevor alle Synapsen ihre Funktion aufgenommen haben, passiert auch niemandem etwas. Ich erledige mit stoischer Ruhe alle meine Aufgaben, laufe mechanisch von A nach B und zurück und alles geht seinen geregelten Gang.

Wenn da allerdings jemand ist, der mich gleich morgens mit Fragen überschüttet, mich mit seiner übertrieben guten Laune nervt und mir zu allem Überfluss noch ein überschwengliches „Guten Morgäään…“ entgegenflötet, dann raste ich meistens aus. Ist man dann ein Morgenmuffel? Nee, oder…?! Ich brauche morgens einfach reizarmes Klima und möglichst keinerlei Konversation. Dumm ist natürlich, wenn Sohnemann dann merkt, dass er vergessen hat, mir zu sagen, dass ich noch eine Buchhülle besorgen sollte, er seine Zahnspange verlegt hat und mir zwischen Tür und Angel mitteilt, dass der Schulphotograph da war und die bereits gelieferten Bilder nur lächerliche 4635,99 Euro kosten, die ich selbstverständlich aus der Trinkgeldkasse bezahlen könnte.

Ist natürlich übertrieben, aber solche Vorkommnisse sind lebensgefährlich, wenn sie mir morgens passieren und daher ist es gesünder, mit derlei Dingen zu warten, bis ich geladen nach Hause komme und der Wäschekorb voller schlammiger Klamotten meines Sohnes ist, der Flur samt zugehöriger Wände von schmutzigen Kinderhänden verschönert wurde und die Katze voller Enthusiasmus beim Scharren im Katzenklo gleich den ganzen wohlriechenden Inhalt mit vor besagtes Katzenklo befördert hat, obwohl die Hütte einen Deckel hat, damit genau das nicht passiert. Jetzt ist die Frage, was ist gefährlicher? Der Morgen oder der Abend? Heute würde ich sagen, der ganze Tag. Also Achtung Leute, geht mir aus dem Weg, ich bin heute eine tickende Zeitbombe. Für heute Abend nehme ich mir daher schon jetzt vor, dass ich mir ein Schöffi gönne und mich vom anspruchslosen Abendprogramm der privaten Sender schläfrig machen lasse.

Ich hoffe, Euer Tag beginnt besser und für mich hoffe ich, dass der Tag einigermaßen glücklich an mir vorbei geht. Alles andere würde in einer Katastrophe enden und wir wollen doch nicht, dass ich morgen in der Bild-Zeitung stehe, nech…!?


Ich verblute…

10. November 2008

Wenn frau heimlich am Laptop Oblaten-Lebkuchen futtert, die mit knackiger Bitterschokolade umhüllt sind, blättert manchmal diese Schokolade ab. Und wenn diese Schokolade dann in den Ausschnitt vom Wuschelbademantel fällt, schmilzt sie dort in aller Ruhe. Und wenn man dann mal beiläufig an sich runterschaut, sieht man dort natürlich einen Fleck, der aussieht wie eingetrocknetes Blut. Und wenn man sich dann panisch seine gesamte Nachtbekleidung vom Leibe reißt und seinen ganzen Oberkörper dann nach frischen Wunden untersucht, die diese „Blutflecken“ verursacht haben könnten, wird man nicht fündig und hat unglaublich viele Fragezeichen über dem Kopf. Und wenn man dann so halbnackt da steht und grübelt, fällt der Blick manchmal sogar nochmal zum Schreibtisch und man erblickt die leergefutterte Lebkuchenpackung und braucht einige Sekunden, um zu begreifen: „Ich habe mich mit Schokolade bekleckert!!!“

Weiber… Also neeee…


Schockt total…

2. November 2008

 

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Frau F. aus S. zwischen P. und S. rief mich Ende letzter Woche an und unterrichtete mich, sie habe für mich „Saw IV“ ergattert, was mich überaus erfreute. Wir verabredeten einen DVD-Abend für den gestrigen Samstag und nun war es soweit. Vorsorglich hatte Frau F. noch einen weiteren Film im Gepäck und die Pressestimmen auf dem Cover prophezeiten uns ein grausames Spektakel ungeahnter Dimensionen. Als nunmehr kritische Gore- und Splatter-Liebhaber verspürten wir so etwas wie Vorfreude und meine Besucherin zauberte das perfekte Equipment für einen gepflegten Horrorabend aus ihrer Tasche. Da tauchten Chips auf, Popcorn zum selber machen, Laugengebäck und nicht zuletzt gigantische Negerküsse, für die sogar ich handgreiflich werde. Schnell noch mit dem Wochenendhund eine Runde Gassi und dann sollte es losgehen.

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Als erstes Stand „Saw IV“ auf dem Plan und mich plagte schon fast eine gewisse Sehnsucht nach der Fortsetzung der bereits drei gesehenen Streifen. Die Handlung glich selbstredend den vorangegangenen Filmen und variierte lediglich in der Methodik der Grausamkeiten, die sich Jigsaw für seine Gespielen ausgedacht hatte. Erwartungsgemäß fügte sich ein recht ansehnliches Horrorpuzzle zusammen, dessen Ablauf jedoch vorhersehbar war. Meines Erachtens wurde keine der bisherigen Fortsetzungen durch den Effekt des ersten Teils übertroffen. Alles in Allem jedoch darf auch dieser vierte Teil nicht in meiner Sammlung fehlen. Aber uns erwartete ja noch jener Film, der mir gänzlich unbekannt war. Titel und Cover sagten mir überhaupt nichts und so legte ich neugierig die DVD ein. Anfangs saßen wir noch gespannt auf der Couch und warteten auf die angekündigten Sequenzen, die uns das Blut in den Adern gefrieren lassen sollten. Es folgten leere Monologe, langatmige Dialoge und es passierte rein gar nichts.

Nach der Hälfte des Filmes sahen wir uns ein bisschen irritiert an und hofften, dass sich all die Grausamkeiten auf das letzte Drittel des Filmes verlagert hatten. Ich wage kaum zu beschreiben, was ich dachte, als der Abspann lief. Eingefleischten Horrorfans kann ich nur empfehlen, einen großen Bogen um diesen Streifen zu machen, denn er taugt allenfalls für einen gemütlichen Familiennachmittag. Merkt Euch das Cover, damit Ihr wisst, welchen Film Ihr auf keinen Fall ansehen solltet. Wir glaubten sogar für einen Moment lang, dass die falsche DVD im Cover verkauft wurde. Verstört und enorm unbefriedigt suchte ich im Internet nach Kritiken zum Film und wurde fündig. Aber lest selbst. Übrigens wurden sämtliche Szenen raus geschnitten, die dem Film die Genre-Berechtigung „Horrorfilm“ verliehen hätten. Was auf den lächerlichen fünf Bildern zu sehen ist, fehlte im Film gänzlich.

Also warten wir weiter gespannt auf den fünften Teil der „Saw“-Reihe und dürfen gespannt sein, wie es John Kramer alias Jigsaw schafft, seine Spiele trotz seines Ablebens im dritten Teil fortsetzt. Auch diese DVD werde ich mir beschaffen und freue mich schon jetzt unbeschreiblich auf diese anderthalb Stunden. Ansonsten verläuft das Wochenende ganz nach Plan. Das Hundekind hält mich/uns auf Trab und schleicht sich trotz seines kindlich-ungestümen Temperaments in aller Leute Herzen. Niemand kann so herzerweichend gucken wie er. Am Dienstag aber kehrt hier wieder Ruhe ein und ich muss zugeben, dass mir diese Ruhe ein klein wenig fehlt. Nein, sie fehlt mir gewaltig, wenn ich ehrlich bin, auch wenn der kleine Racker wirklich süß ist. Die Harmonie, die ich mit meiner schwarzen Flauschi-Pupse hier sonst lebe, ist durch nichts und niemanden zu ersetzen. Also dann, einen schönen Sonntag Euch allen…


Typisch ich oder Murphys Gesetz…

30. Oktober 2008

Jeder von Euch hatte schon Erlebnisse solcher Art. Erlebnisse, bei denen Ihr am Ende resignierend mit den Schultern zuckt und Euch nicht mal mehr aufregen und ereifern könnt, weil sie sowieso immer dann passieren, wenn man nicht damit rechnet und weil das eigentlich Unmögliche passiert ist und Ihr dann dennoch sagt: „Sowas kann auch nur mir passieren…“

Gestern Abend also kam ich nach Hause, begrüßte alle Mitbewohner/innen und schlüpfte sehnsüchtig in meinen Schlafanzug und meinen watteweichen Bademantel. Das tue ich nahezu immer, wenn ich nach Einbruch der Dunkelheit zuhause ankomme. Ich fragte Sohnemann, was er gerne essen möchte und bereitete ihm frische Brötchen mit seiner geliebten Zwiebelmettwurst zu, arrangierte selbige mit ein paar kleinen Cherrytomaten, dazu noch einen Joghurtdrink – fertig. Ich wollte mir etwas vom verbliebenen Mittagessen aufwärmen, was ich auch tat. Die Mikrowelle schnurrte und ich suchte mir Löffel, Worchestersoße und Parmesankäse zusammen. Sicher fragt Ihr Euch, welch absonderliche Speisen ich da zu mir nehme, aber Frau N. aus P. liebt Worchester über alle Maßen und sie „verfeinert“ die verschiedensten Gerichte mit dieser dunkelbraunen Soße. Sie liebt diesen Geschmack wirklich sehr. Ja und manchmal streue ich mir dann auch noch geriebenen Parmesankäse obendrauf. So auch gestern Abend, zumindest war das der Plan. Hunger hatte ich nicht schlecht und als es „Pling“ machte, war ich gerade dabei, den Parmesan zu schütteln. Warum??? Ja, das ist so: Ich kaufe ja meist diese großen Dosen, wo fertig geriebener Parmesankäse drin ist. Da ich mit sparsamen Augen durch die Supermärkte laufe, greife ich gerne auf große Mengen für wenig Geld zurück.

Ich hatte also eine recht große Dose besagten Parmesankäses ergattert und dieser lauerte gerieben und einsatzbereit im Kühlschrank. Da nun aber pulverisierte Substanzen gerne Klumpen bilden, wenn die Luftfeuchtigkeit mit ihnen in Berührung kommt, muss man jene Klumpen dann meist durch mechanische Fremdeinwirkung zwingen, ihren Urzustand wiederherzustellen. So auch bei diesem verflixten Käse. Durch die etwas höhere Luftfeuchtigkeit im Kühlschrank war der Käse innerhalb der Kunststoffdose zu großen Klumpen vereint und ich nahm die Dose unter leichtem „Testen der Konsistenz ihres Inhalts“ aus dem Kühlgerät. Es klapperte… Aha, wir haben also Klumpen gebildet. Frau N. aus P. gedachte nun, dass durch kräftiges und beherztes Schütteln und Schlagen diese dämlichen Klumpen zerfallen und den Käse zerkloppen würden, damit die Krümelchen wieder durch die dafür vorgesehenen Löcher im Deckel bröseln können. Also schüttelte sie nach Leibeskräften und lief währenddessen geschäftig durch die Küche. Frau ist ja bekanntermaßen multitaskingfähig und kann mit gefühlten 26 Armen 112 Dinge gleichzeitig verrichten. Sie schüttelte und schüttelte.

Plötzlich geschah das Unfassbare, das Unaussprechliche… Der Deckel der prall gefüllten Dose öffnete sich ohne Vorwarnung und durch erwähntes und mehr als beherztes Schütteln verselbständigte sich der geruchsintensive Käse in Sekundenschnelle. Wie beabsichtigt hatte das Schütteln seinen Zweck erfüllt, sonnenklar… Die Luft, der Großteil des Bodens, ich und mein Bademantel, mein Küchentisch, meine gerade essende Katze und der Tellerrand meines Abendmahls füllten sich schlagartig mit Parmesan, der selbstredend feinstens zerkrümelt war. Kennt einer Murphys Gesetz??? Es hatte gewirkt… Ich erstarrte, murmelte ein „Nee…, oder…?!“ und blieb sekundenlang regungslos mit der offenen Dose mit immer noch hochgestreckten Arm stehen und schaute an mir runter. In Windeseile breitete sich ein sonderbarer Duft in der Küche aus. Erinnerte mich stark an getragene Männersocken. Meine Katze vergaß just in diesem Moment ihr frisches Futter und leckte eifrig das Laminat ab und ich zwang mich zur Besonnenheit, denn man/frau soll nicht fluchen. Betont langsam suchte ich den Deckel der Dose und schloss den Behälter. Ich sah aus, als wäre ich in einen bösartigen Schneesturm geraten und klopfte mir resignierend Käsekrümel vom Bademantel.

Natürlich waren diese Krümel auch in den Ausschnitt meines Mantel gefallen und mein schwarzes Haar durfte auch an diesem Desaster teilhaben. Die schwer erschüttelten Krümel waren natürlich nun nicht mehr in der Dose, also schlurfte ich kopfschüttelnd zum Besteckkasten und erarbeitete mir mit einer Gabel neue Krümel. Wortlos stellte ich mein Abendessen auf den Wohnzimmertisch neben Sohnemann und er fragte vorsichtig: „Hast wohl gekleckert?“ Ich sah ihn gar nicht an und untertrieb maßlos: „Nee, die Dose is’ beim Schütteln aufgegangen. Die Küche is’ voll Käse und Mietzo freut sich gerade tierisch.“ Ich setzte mich einfach hin und streute mir den Hass-Käse über mein Essen. Betont langsam aß ich meinen Teller artig leer und dann zeigte ich Sohnemann, was wirklich passiert war. Er verkniff sich ein Lachen und fragte ernsthaft: „Ist soviel Käse für Katzen eigentlich schädlich?“ Ich schüttelte mit dem Kopf, was noch einige Krümel zum Vorschein brachte und holte einen Besen, um die Spuren meiner mittleren Katastrophe zu beseitigen.

Meine Katze war satt und in meiner Küche roch es widerlich nach ungewaschenen Füßen. Mein Bademantel roch genauso und in Zukunft werde ich Parmesan anders zerkleinern – ganz ganz ganz sicher!!! Schönen Tag noch…

Nachtrag (8.41 Uhr): Ich habe gerade festgestellt, dass ich sogar im rechten Ohr Parmesankäse hatte. Unfassbar… Nein, das ist kein Scherz, wirklich nicht. Ich werde nachher beim Duschen alle Körperhöhlen und -öffnungen untersuchen. Das kann alles nur ein schlechter Traum sein…


Aufbauhilfe…

26. Oktober 2008

Ich habe Kopfweh und bin etwas müde, was wohl in erster Linie an den Kopfschmerzen liegt. Zum Frühstück gab’s also einen frischen Kaffee mit viel Milch und zwei ebenso frische Aspirin. Langsam wird der große Hammer im Kopf etwas kleiner und ich blogge heute mit ein klein wenig Verspätung. Zwar bin ich an diesen Beschwerden selbst schuld, aber ein bisschen wird frau ja wohl jammern dürfen. Der Wohnzimmertisch ist von den Spuren der gestrigen Nasch- und Nikotinorgie befreit und ich schwöre Euch, dass ich mich sofort wieder in die Waagerechte begebe, wenn ich hier fertig bin.

Gestern habe ich mich als aktiver Aufbauhelfer versucht, denn Frau F. aus S. zwischen P. und S. leidet im Moment die gleichen Höllenqualen, die ich erst kürzlich erleiden musste. Wie ich damals auch kann sie im Augenblich nicht gut alleine sein. Muss sie auch nicht, denn wozu hat man denn Freunde. Zwar sitzt man ob der besten Vorsätze jedes einzelne Mal total machtlos daneben, aber allein zu sein, wäre wohl noch schlimmer für sie. Mit Unterstützung von Gummibärchen, Lebkuchen, Minischokolade und viel zu vielen Zigaretten versuchte ich, den Schmerz etwas zu lindern, was natürlich nicht immer gelingen will, da dieser altbekannte Schmerz so übermachtig ist, dass man/frau so manches Mal glaubt, daran zugrunde zu gehen.

Am Nachmittag also meldete sich besagte Frau F. nun an, nachdem sie mir eine neue Bekanntschaft vorgestellt hat. Nach einem schnellen Kaffee und einem kurzen Weiberklatsch beschlossen wir, den Abend bei jenem Film zu verbringen, den ich bereits am Vortag auf die Programmliste gesetzt habe. Den ganzen Tag war ich schon in freudiger Erwartung, endlich diesen Film ansehen zu können. Am frühen Abend dann war es soweit. Nachdem wir fix Sohnemanns Fernseher auf das neue Regal bugsiert hatten, legte ich die DVD ein und war gespannt. Frau F. war emotional stark angeschlagen und saß wie ein Häufchen Elend auf meinem Sofa. Der Film lief an und nach einem recht langweiligen Start floss dann auch endlich Theaterblut und dann passierte etwas, was auch nur mir passieren kann – der Film brach ab und war nur zur Hälfte gebrannt. Ich saß fassungslos da und glaubte das alles nicht. Den gesamten Tag hatte ich mich gefreut und nun das. Ich gebe jetzt auch nicht all die Schimpfworte wieder, die mir in diesem Moment rausrutschten.

Nach einigen herzhaften Flüchen beschloss ich, zu später Stunde nochmal in den nahegelegenen Supermarkt zu fahren und dort „Saw IV“ zu organisieren, den ich dort vor einer Woche bereits horrorverliebt durch meine Hände gleiten ließ, aber zu geizig war, mir diesen Film zu gönnen. Ich nahm noch fix die Bestellung von Frau F. auf und raste los. Ich wusste noch genau, wo der Film im Supermarkt zu finden war und rannte regelrecht zum Regal. Dort angekommen suchte ich schon fast panisch nach der DVD und stellte schockiert fest, dass mir andere Menschen zuvorgekommen waren. Lediglich Teil I und II waren noch zu finden. Und nu…??? Ah ja, da wäre ja noch dieser halbe Film, den ich eigentlich gerne vollständig sehen würde. Also wühlte ich weiter und wurde auch fündig. Im Vorbeigehen schnappte ich noch eine Dosis Schokolade für Frau F., eine Portion Waschmittel, ein paar Lebkuchen, Trockenfutter für die Mietzekatz’, etwas schnelles für den Backofen und den leeren Magen von Frau F. und ihre orangefarbenen Zigaretten – an dieser Stelle grüße ich Herrn H., der die Farbe Orange nicht klar definieren kann… ;-)

Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr ich zurück nach Hause und hastete die Stufen nach oben. Etwas außer Atem verfluchte ich noch einmal meine Unentschlossenheit von letzter Woche und hielt mit schwachem Triumph meinen Ersatzfilm in die Höhe. Schnell die beiden Pizzen in den Ofen geschoben und alle Einkäufe ausgeräumt, warteten wir mittlerweile doch recht hungrig auf das Klingeln der Eieruhr. Besagte Eieruhr hatte sich aber offenbar längst ins Wochenende verabschiedet und klingelte einfach mal nicht. „Ich glaub’, die Pizza verbrennt grad…“ bemerkte Frau F. irgendwann und ich rannte in die Küche. Glück gehabt, die Pizza sah noch essbar aus und ich nahm sie vorsorglich aus dem Ofen. Geschnippelt und auf einem Brettchen reichte ich Frau F. ihr Abendmahl und kaum hatte ich ihr den Rücken gekehrt, passierte das Unglaubliche – meine Frau Mama hatte meine Nummer gewählt und mein schlechtes Tochtergewissen regte sich, denn ich rufe sie viel zu selten an. Also zog ich mehr oder minder freiwillig das schwere Los, die nächsten 56 Mintuen (!!!) mit ihr zu telefonieren. Der aktuell laufende Film – Full Metal Jacket – lief nebenher und da ich den Film schon unzählige Male gesehen hatte, war es nicht weiter tragisch, dass auch bei diesem Film die zweite Hälfte auf Mutterns Konto ging. Ich hatte ein Déjà-vu und aus Verzweiflung fing auch Frau F. irgendwann an zu telefonieren.

Als wir die Handys von den Ohren kriegten, legte ich endlich wieder „Hostel“ ein – die vollständige Kaufversion. Viel Blut, viel Geräusche, viel Geschrei und brechreizverdächtige Sequenzen erfreuten mein Herzelein. Insgesamt eine zwar platte Handlung und nicht besonders anspruchsvoll, aber durchaus empfehlenswert, wenn man ohnehin einen Besuch zur Toilettenkeramik plant. Ob man nun drauf sitzt oder davor kniet, spielt dann keine Rolle mehr. Der Film endete relativ unspektakulär und wir setzten unsere trennungsspezifische Konversation unter kontinuierlichem Nikotingenuss fort. Geholfen hat es gegen den Schmerz sicherlich nicht wirklich, aber alleine sein, wäre noch unerträglicher für F.-chen gewesen. Nach Mitternacht dann verabschiedete sie sich bedrückt, aber satt… Ich hingegen legte mich auf mein Sofa und wollte noch ein bisschen seichte Fersehunterhaltung genießen. Wie gesagt, wollte…

Beim Wollen ist es geblieben und heute Morgen wachte ich mit sauer verdienten Kopfschmerzen auf, denn zuviel Nikotin gepaart mit Liebeskummer – wenn auch nicht der eigene – hinterlässt innen und außen Spuren. Aber wir sind ja nicht aus Zucker und halten uns für weitere unzählige Nächte dieser Art bereit, mein liebes F.-chen. Versprochen…!!!


Kinosaal 1, erste Reihe bitte und eine große Tüte Popcorn!!!

25. Oktober 2008

Final Destination 3 - FSK 16Mein Filmabend gestern verlief wider Erwartens ungestört, was bei ausgeschaltetem Handy erfolgversprechend war. Gestern auf der hauseigenen Filmliste standen „Final Destination III“ und „Hostel“. Ersteren Film schob ich schon gegen 20.00 Uhr in den DVD-Player und ließ die Heimkinoanlage in ohrenbetäubender Lautstärke die Soundeffekte durchs Wohnzimmer surrounden. Wie auch schon in den ersten beiden Teilen gab es viele schreckliche Unfälle, jede Menge Theaterblut, ordentliche Matsch- und Quetschgeräusche und natürlich schreiende und entsetzte Darsteller. Es wurde jede der sechs Boxen im Raum beansprucht und mein Filmherz war äußerst befriedigt. Die Story des Film glich erwartungsgemäß den vorangegangenen Teilen und wurde insgesamt durch Heftigkeit und die Extreme der vorauszusehenden Unglücksfälle aufgefrischt. Wer die ersten beiden Teile kennt, wird bei diesem Dritten nicht sonderlich überrascht sein, es wurden lediglich die Effekte verschärft. Nichts desto trotz gefiel mir der Film recht gut, schafft es aber dennoch nicht in meine persönliche Top Ten der richtig guten Schocker. Alles in Allem ein unterhaltsamer Film und durchaus für einen DVD-Abend geeignet.

Frau N. aus P. hatte ja vorsorglich schon sehr früh ihren Filmabend begonnen, schaffte aber den zweiten geplanten Film dann doch nicht, weil die einsetzende Müdigkeit ihren Tribut forderte. Nachdem sie sich prophylaktisch durchs laufende Abendprogramm zappte, ausgiebig gähnte und reckte, beschloss sie, den zweiten Film auf den heutigen Samstagabend zu verlegen und ist schon sehr gespannt, was dieser Streifen zu bieten hat. Die beiden erwähnten Filme dümpeln nun schon mehrere Jahre ungesehen in meiner Filmbibliothek herum, da mir immer die Zeit oder die Muse fehlte, sie anzusehen. Gestern nun fiel mir beim Stöbern nach einer halben Ewigkeit diese Doppel-DVD in die Hände und ich freute mich diebisch, dass ich nun doch etwas schauen kann, was mir bisher unbekannt ist. Das erhöhte den Spaßfaktor um ein Vielfaches und ich werde mir für heute Abend ordentlich Popcorn o.ä. beschaffen.

Hostel PosterHeute Abend steht dann also „Hostel“ auf dem Programm und ich bin sehr neugierig, inwiefern dieser Film meinen Ansprüchen genügt. Von Freunden und Bekannten als „schrecklich und grausam“ angepriesen, erwarte ich leider zumeist mehr, als der Großteil der auserwählten Streifen zu bieten hat. Bereits beim letzten Streifzug durch die Filmabteilung fasste ich die DVD-Version von „Saw IV“ ins Auge und werde mir genau diesen Film aus sammlertechnischen Gründen dann wahrscheinlich auch heute gönnen, da bereits die anderen drei Teile in meiner Sammlung zu finden sind. Also muss dort auch noch der Vierte hin, egal ob er nun gut oder schlecht sein möge. Manches muss frau einfach haben und nicht alle Frauen sammeln Schuhe. Sollte mir „Hostel“ also wirklich zu dämlich sein, gibt es ab heute Abend voraussichtlich noch eine weitere Alternative für popcornfutternde Dachgeschossbewohner. Ich hoffe sehr, dass „Hostel“ sich nicht doch als trashiger B-Movie entpuppt und werde Euch selbstverständlich berichten, welchen Score er erreicht hat. Bei Nichtgefallen muss Jigsaw eben herhalten, denn diese Horrorreihe bereitet mir mit absoluter Verlässlichkeit immer wieder höchste Genüsse… ;-)

Sohnemann hatte sicher eine lustige und pädagogisch bedenklich lange Nacht, die ich ihm aber dennoch von Herzen gönne, da ich es wirklich großartig finde, dass er nach unserem Wegzug aus Mechel den Kontakt zu seinen beiden Kumpels hält und in regelmäßigen Abständen dort zu Gast sein darf. Normalerweise reißen Kontakte ja aufgrund von Entfernungen und geänderten Lebensumständen gerade in der Kindheit und Jugend gerne ab, doch diese Freundschaft ist ungebrochen und er fährt wirklich gerne zu den beiden Jungs aufs Land. Ich finde es zudem ausgesprochen putzig, wie sich die Jungs immer per Gangsta-Handschlag begrüßen, wenn er dort ankommt. Der alten Frau im Auto winken sie immer schüchtern zu und ich beneide die Mutter der beiden anderen Bengel kein Stück, wenn die Meute dann im Dreierpack bis zum Morgengrauen für Unruhe sorgt. Ich kenne den Ablauf jener Abende nur aus Sohnemanns Erzählungen, aber da ich schon von Haus aus kein typisches Muttertier bin, würde ich mir wohl auch nie im Leben freiwillig drei Jungen antun, die schwerstens mit dem Pubertätsvirus infiziert sind, wenn es nicht wirklich wirklich wirklich sein muss.

Heute Vormittag werde ich dann also einige Erledigungen und Einkäufe hinter mich bringen, mein kleines aber umso feineres Domizil putzen und aufpolieren und eventuell auch noch ein bisschen schlendern gehen. Putzen und einkaufen steht aber in jedem Fall auf dem Plan. Eventuell will Sohnemann auch aus Mechel abgeholt werden, also werde ich mich nachher vorsorglich schonmal salonfähig restaurieren und meinen Aufgabenzettel abarbeiten. Meiner Frau Kollegin wünsche ich einen einigermaßen ruhigen Arbeitstag und ein hoffentlich entspanntes Wochenende. Wir sehen uns am Dienstag, meine Gute… :-) Auch an Frau F. aus S. zwischen P. und S. gehen herzliche Grüße und ich erbitte ausführliche Berichterstattung über den gestrigen Abend – hauptsächlich die schmutzigen Details wecken meine typisch weibliche Neugier. Also lass mich bitte nicht über das normale Maß hinaus warten, ja? ;-)