26. Mai 2009
Das muss heute sein. Seit mehr als zwei Jahren “wohnt” der Mädchenchrysler nun bei mir und hat noch nie eine Waschstraße von innen gesehen oder den Klang eines Staubsaugers vernommen. Das einzige Wasser, das er kennt, ist jenes, das vom Himmel fällt, wenn es regnet oder das gefrorene Wasser, wenn es schneit. Heute soll sich das ändern, denn er wird Opfer des Frühjahrsputzes. Waschen, schneiden, föhnen sozusagen. Er bekommt eine allumfassende Staubsaugerbehandlung, ein komplettes Peeling des Innenraumes, ein Vollbad und alles, was dazugehört. Spätestens heute Nachmittag wird er dann in neuem Glanz erstrahlen und duftig-luftig Richtung Sommer fahren. Die zweijährigen Wollmäuse werden sich ein neues Zuhause suchen müssen und das Waldhuhn hat wieder jede Menge saubere Stellen zum “vollatmen und volltropfen”.
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Verfasst von Frau N. aus P.
18. Mai 2009
Das Wetter war am vergangenen Wochenende einigermaßen gnädig und nachdem sich Sohnemann mal wieder spontan Richtung Dorf verabschiedet hatte, wagten wir einen Abstecher zum Plauener Frühlingsfest. Die Stadt war erwartungsgemäß übervölkert und nach einem ausgedehnten Rundgang bissen wir uns auf dem Altmarkt an einem Bowlestand fest. Nach und nach gesellten sich ein paar Bekannte dazu und wir Mädels kosteten uns fröhlich durch die Bowlesorten. Angefangen wurde mit Lycheemischmasch, über Erdbeer- und Kirschbowle, bis hin zur tropischen Mixtur, bei der wir dann zwecks hohem Zuckergehalt auch hängenblieben. Die beschwipsten Früchtchen schmecken ganz vorzüglich und mit jedem Becher wurde es lustiger, klare Sache. Die grausamen Details unserer kleinen Bowleverkostung erspare ich Euch.
Zu vorgerückter Stunde dann stieg ein berühmt-berüchtigter Plauener auf die Bühne und machte seiner berühmt-berüchtigten Plauenerin einen Heiratsantrag. Gejohle und Geklatsche folgten und der Plauener untermauerte seine festen Absichten mit einer Kiste Feiglinge, die in Windeseile den Weg in unsere durstigen Kehlen fand. Was die Stimmung anging, gab es also nichts zu meckern und nachdem ich mir mitten in der Nacht noch eine Bratwurst gönnte, traten wir den Heimweg an. Frau N. aus P. läuft nicht gerne zu Fuß, noch viel weniger gerne tut sie das, wenn sie “angelustigt” ist und so nörgelte sie den ganzen Heimweg über die Beschwerlichkeiten des nächtlichen Fußmarsches. Ihr werter Begleiter ertrug all das mit einer bewundernswerten Engelsgeduld und war sicher mehr als froh, als die Nörgeltante im heimischen Bett ohne weitere Zwischenfälle die Augen schloss und ganz fix einschlief.
Was allerdings unsere heranwachsende Jugend bei solchen Stadtfesten so treibt, könnt Ihr hier sehen. Mit Erlaubnis der Frau Mama darf ich hier die abschreckenden Beweise veröffentlichen, was alles passieren kann, wenn man seinen Nachwuchs auch nur einen winzigen Moment lang aus den Augen lässt. Da wird heimlich Bowle getrunken, es wird geraucht und dann schläft man inmitten von Menschenmassen ein, den gehässigen Paparazzi hilflos ausgeliefert. Liebe Mädchen und Jungs, macht das bloß nicht nach!!!


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Verfasst von Frau N. aus P.
27. April 2009
Leute, das Wochenende war einfach nur großartig, phantastisch, toll, gigantisch, vollendet. Das Wetter war grandios und das gesamte Wochenende war vollgepackt mit tollen Sachen. Freitag zogen Frau W. aus P. also los zur Bandprobe und dort wurde es von Stunde zu Stunde lustiger. Der Proberaum füllte sich nach und nach, Getränke gab es zur Genüge und auch für Essen war hinreichend gesorgt. Wir futterten uns die Bäuche voll und auch die Kehlen wurden nie trocken. Je später der Abend, desto lustiger wurden die Gäste und da wir ja am folgenden Tag meinen “Leih”-Garten besichtigen wollten, traten wir gegen Mitternacht überaus belustigt den Heimweg an. Kaum im Bett fielen meine Augen zu und blieben es auch trotz der zahlreichen Runden auf dem Karussell. Der Kopf war am Morgen nicht so schwer wie sonst und nach zwei Aspirin und einer halben Tasse Kaffee verzog sich das Gewitter in meinem Kopf und mir ging es ziemlich gut. Überraschend gut…
Samstagmorgen gegen 9.30 Uhr dann trafen wir uns bei Frau W. und machten uns gemeinsam auf den Weg in den Garten. In meiner Vorstellung hatte ich einen winzigen Schrebergarten mit krummen und schiefen Beeten und Wegen erwartet, ein windschiefes Häuschen darin und jede Menge Ecken und Büsche, wo Spinnweben und allerlei Getier vorzufinden sein würden. Nichts von alldem war der Fall und ich sah vor mir einen wirklich liebevoll gestalteten und gar nicht so kleinen Garten, in dem ein durchaus gerades und hübsch gezimmertes Häuschen steht. Keine buckelige Wiese, keine undurchdringlichen Hecken, keine Gruselecken hinter dem Haus, nichts. Viel schöner als ich zu träumen gewagt hatte und urgemütlich war es dort. Mein Herz hüpfte vor Freude und nachdem wir unzählige Tassen Kaffee getrunken, ein bisschen gearbeitet und ununterbrochen geschnackt und gelacht haben, überließ man mir dieses kleine Reich für den Rest des Tages.
Frau N. aus P. arrangierte sich die nahezu unbenutzte Sonnenliege mitten in der saftigen Wiese, genehmigte sich noch einen frischen Kaffee und entspannte nach allen Regeln der Kunst. Ich bewegte mich nicht wirklich und ließ mir die Sonne ins Gemüt scheinen, den leichten Wind über die sonnenhungrige Haut streichen und genoss die Ruhe und die frische Luft. Traumhaft. Als es langsam frisch wurde, trat ich wunderbar entspannt den kurzen Heimweg an und wurde beim Betreten des Hauses prompt von meinen Nachbarinnen zum Grillen hinterm Haus eingeladen. Ich rannte die Treppen hoch, zog mir etwas Wärmeres an und flitzte die Stufen wieder hinunter. Die Mädels hatten ordentlich aufgetafelt und ich saß noch bis zur vollkommenen Dunkelheit dort unten mit ihnen zusammen. Gegen 22.00 Uhr verabschiedete ich mich und gönnte mir ein schaumiges Vollbad. Bilder vom Garten habe ich für Euch auch geknipst. Bitteschön:
Am Sonntag stand ja nun der fragwürdige Spaziergang auf dem Plan, der aber alles andere als unangenehm war. Zuerst fuhr ich fix in die Wohnung von Frau M. aus P., um dort Blümchen zu gießen und den Briefkasten zu entlasten. Als das erledigt war, ging’s dann planmäßig nach Falkenstein zur Talsperre. Das Wetter war zwar nicht ganz so sonnig und warm wie am Vortag, aber genau richtig zum Laufen und Spazieren. Einmal rund um das Wasser, ein Topf Kaffee und schön gequasselt. Hat mir ausnehmend gut gefallen, denn ich bin sehr gerne dort. Der Nachmittag war noch jung, also beschlossen wir, noch einen kurzen Abstecher zur Talsperre Pöhl zu unternehmen. Dort saßen wir dann noch eine ganze Weile am Wasser und plauderten über dies und das, über alles und jeden und über uns. Auf dem Rückweg kamen wir an der altbekannten Gaststätte in Altensalz vorbei und entschlossen uns kurzerhand, dort noch eine kleine Rast einzulegen. Frau N. aus P. bestellte Kaffee, Herr S. aus P. ein Dunkles und überraschenderweise saßen wir dort ziemlich lange. Mit sage und schreibe acht (!!!) geräucherten Bratwürsten und eine großen Portion Sülze aus der hauseigenen Schlachter- und auch Räucherei traten wir den Heimweg an. Zuhause angekommen genehmigte sich jeder eine Leckerei aus diesem Räucherbeutel, um anschließend satt und zufrieden auf der Couch den Sonntagsfilm zu verfolgen. Nach diesem Wochenende angereichert mit frischer Luft und endlos kulinarischen Gaumenfreuden, fiel ich weit vor Mitternacht in meine Kissen. Herr S. fiel der Müdigkeit schon lange vorher zum Opfer und schnarchte bereits auf dem Sofa. So kennen wir ihn. Er war ganz artig, so wie es sein soll. Er war sehr aufmerksam und ich hatte nicht den geringsten Grund zu Klage. Er lachte mit mir, hörte gut zu und er zeigte die Seite von sich, die so liebenswert ist. Ich hoffe, es bleibt so. Ich hoffe, er bleibt so, denn genauso würde ich mich wohl fühlen. So und nicht anders.
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Verfasst von Frau N. aus P.
24. April 2009
Meine Pläne für das kommende Wochenende sind farbenfroh, abwechslungsreich und mit größter Wahrscheinlichkeit auch sehr unterhaltsam. Sohnemann verbringt sein Wochenende ja bei Papa/Oma und Frau N. aus P. hat sich so einiges vorgenommen. Heute Abend also die erste Unternehmung. Zusammen mit einer Freundin fahre ich an den Stadtrand, wo ein Bandproberaum sein soll. Dort findet wohl allwöchentlich freitags eine Bandprobe statt, die man aber offensichtlich in besonderer Form zelebriert. Während die Band “übt”, verlustigen sich die anwesenden Zuhörer auf ihre Art. Es wird gekocht, man trinkt gemütlich ein paar Gläschen und plauscht entspannt. Das ganze nennt sich dann laut Gastgeber “lust’sche Butz” und wird von Woche zu Woche beliebter. Also gesellen wir uns heute dazu und schauen uns das Ganze mal aus der Nähe an.
Der Samstag ist auch schon verplant. Besagte Freundin bewirtschaftet mit wachsendem Widerwillen den Garten ihrer Mutter und erwähnte gestern, dass morgen dann das Wasser in dieser Gartensparte wieder aufgedreht wird. Ich bemerkte beiläufig, dass in mir seit einigen Monaten der Wunsch nach solch einem winzigen Garten reift, es aber an den Kosten scheitert, die mit dessen Anschaffung und Unterhaltung verbunden wären. Sie schaute mich strahlend an und bot mir ohne Umschweife an, den Garten jederzeit und ganz nach Belieben nutzen zu dürfen, wenn mir das Spaß machen würde. Anfangs staunte ich sie etwas entgeistert und nicht wenig überrascht an, denn solche Angebote sind nun wirklich nicht üblich. Sie untermalte ihre Abneigung gegen diese Pflicht und freute sich vielmehr, dass sie dann wohl eher mal einen Grund hätte, diesen Garten freiwillig aufzusuchen, wenn ich dort ein bisschen im Grünen herumexperimentiere. Ich warnte sie fairerweise, dass ich keineswegs die geborene Gärtnerin sei und es passieren kann, dass das eine oder andere Pflänzchen unter meinen ungeschickten Händen sein Leben aushauchen würde, was sie lächelnd zur Kenntnis nahm.
Solange mir das Freude bereiten würde, dürfe ich dort alles tun, wonach mir der Sinn stünde. Also meldete ich mich für morgen artig an, um beim Wasseraufdrehen dabei zu sein. Ich leihe mir sozusagen auf unbestimmt Zeit einen kleinen Garten und wenn ich irgendwann all das mein Eigen nennen möchte, habe ich Vorkaufsrecht, bekäme ihn im Idealfall vielleicht sogar geschenkt. Ich freue mich, ich freue mich sogar sehr und habe schon furchtbar viele Pläne, was ich dort alles machen möchte. Ich muss mich nicht mehr gelangweilt an die Talsperre legen, wenn ich Sonne tanken will. Ich bin lieber aktiv und das wäre genau das, was ich mir unter einem entspannten Wochenende mit Bombenwetter vorstelle. Ein bisschen werkeln, ein bisschen buddeln und nach getaner Arbeit im Sonnenstuhl dösen, um abends ein paar Würstchen zu grillen. Sohnemann findet die Pläne von Frau Mama natürlich nicht so spannend, freut sich aber, weil ich mich freue. Balkons finde ich schon immer totlangweilig, aber so ein Garten ist schon was. Hab’ ich schon erwähnt, dass ich mich freue???
Am Sonntag steht dann etwas an, von dem ich nicht so recht weiß, was mich erwartet. Vergangenes Wochenende ergaben sich Gespräche, die so nicht vorhersehbar oder gar geplant waren. Was folgte, waren unzählige Nachrichten aus der anderen Richtung und daraus resultierendes Misstrauen meinerseits. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, sagt man so schön. Ganz so blauäugig marschiere ich nun doch nicht auf den Abgrund zu, denn ich stellte erst mal einige Dinge klar, was gesagt werden musste, stellte nichts in Aussicht, was ich nicht halten könne und bat mir Zeit, Geduld und eine angemessene Bewährungszeit aus. Vieles würde diesmal anders laufen, sofern es zu einem Neuanfang käme. Vorsicht und Bedacht bestimmen mein Tun der nächsten Zeit, das steht fest. Zweimal habe ich mir die Finger nun verbrannt und beim dritten Versuch warte ich nicht erst auf Brandmale. All das und sehr vieles mehr wurde in die andere Richtung geschickt und am Sonntag sind wir nun zum ersten Mal wieder verabredet. Auf neutralem Boden in entspannter Atmosphäre – an der Talsperre Falkenstein. Ich will erst mal vorsichtig schauen, welchen Eindruck ich habe. Das alles passierte ja nun eher durch Zufall, wobei ihm laut seiner Aussage der Mut fehlte, nach seinem letzten “Fehlverhalten” auf mich zuzugehen, denn er konnte sich sprichwörtlich vom Arsch abfingern, dass ich denkbar wenig von ihm und seinem Tun hielt. Ja, ich war sauer und seine Worte stießen bei mir anfangs auch auf recht große Ablehnung. Ich kann keinerlei Prognosen abgeben, aber gucken kostet nichts, heißt es so schon. Und Frau N. aus P. guckt erst mal. Kost’ ja nüscht…
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Verfasst von Frau N. aus P.
15. April 2009
Der Wagen steht immer noch in der Werkstatt und Ende dieser Woche werde ich entscheiden, ob ich weiter auf ein günstigeres, gebrauchtes Teil warte oder tief in die Tasche greifen muss für ein neues Teil. Welche Variante mir lieber ist, steht außer Frage. Eine Wahl habe ich offenbar nicht, denn es macht ebenso wenig Sinn, Steuern, Versicherung etc. für ein Auto zu bezahlen, das nicht fahrbereit ist. Anderes Thema. Das ist ärgerlich genug.
Mein Avocadokern macht mir große Freude. Aus den anfänglichen zwei Keimen wurden in der Zwischenzeit nun ganze vier und das Minipflänzchen wächst und gedeiht prächtig. Mein erster Zuchtversuch ist somit von größerem Erfolg gekrönt, als ich erwartet habe und auch meine Amaryllis blüht inzwischen schon zum zweiten Mal. Knallrot und auch diesmal wieder vier Blüten, wobei ich mich diesmal hüte, den Topf hin- und her zudrehen, damit ich nicht wieder eine der Blüten abbreche. Ich lasse fein die Finger davon, Ehrenwort. Hier nun erst mal eine aktuelle Bestandsaufnahme des Avocadokeimlings:

Ansonsten gibt es wenig neues hier im Viertel. Wetter bombastisch, Stimmung entsprechend sonnig und mein Kindlein verweilt mal wieder bei seinen Freunden auf dem Lande. Wann der kleine Mann wieder nach Hause kommt, weiß niemand, denn da werden mittlerweile schon gar keine konkreten Aussagen mehr getroffen und “man” hat vorsorglich gleich für die ganze Woche Anziehsachen eingepackt. Fräulein Katze sonnt sich am Wohnzimmerfenster und genießt die Wärme. Bilanzierend kann man also sagen, dass alle Bewohner wohlauf sind und alles schön geschmeidig ist. Und Ihr so???
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Verfasst von Frau N. aus P.
12. April 2009
Gestern war Grillen angesagt und ich möchte mich erstmal ganz herzlich bei den Gastgebern bedanken. Essen und Getränke waren ausgezeichnet und ich bin tief in der Nacht wunderbar vollgefuttert und müde in mein Bett gefallen. Das Wetter ließ keine Wünsche offen und stimmungstechnisch kam ich voll auf meine Kosten. Die kulinarischen Köstlichkeiten schalteten jegliche Vernunft aus, die einem gebietet, etwas maßvoll zu essen. Von Würstchen über Steaks mit leckerer Marinade bis zu Schaschlikspießen mit Lamm- und Schweinefleisch inklusive buntem Gemüse dran wurde zusätzlich mit Nudelsalat, herrlich frischem Tomatensalat mit Mozarella und vielem mehr aufgetrumpft, was den Hosenbund nach und nach enger werden ließ. Phantastisch. Auch die Getränkekarte war enorm lang und trockene Kehlen gab es schlichtweg nicht. Da fehlte fast nichts im Sortiment und ich arme Sau wurde zum Trinken von Bärwurz und Wilthener Kräuterlikör genötigt. Mein geliebtes Schöffi gab es auch, natürlich auch mal in der neuen Geschmacksrichtung “Kaktusfeige” und die berühmte “grüne Wiese” wurde ebenfalls kredenzt.
Leute, ich kann Euch sagen, das war ein wahres Fest. Bis weit nach Einbruch der Dunkelheit saßen wir zusammen und lachten. Ein absolutes Highlight lieferte dann die Dame des Hauses, als sie mitsamt dem gemütlichen Korbstuhl einfach umkippte und aufgrund der mühevoll um den Körper gewickelten Decke einfach nur der Länge nach ausgestreckt auf dem Bauch zu liegen kam und den Stuhl noch immer am Gesäß “kleben” hatte. Leider hatte niemand das Unglück kommen sehen und daher auch keine Kamera im Anschlag. Das kurze “Huch!!!” entfleuchte der Guten erst beim Fallen und als die versammelte Gemeinde sah, warum sie “huchte”, lag sie bereits bäuchlings in der nächtlichen Wiese und kicherte ins Gras. Ein verspäteter Schnappschuss hielt zumindest ihren Aufstehversuch fest, der leider nicht die Situationskomik einfangen konnte, die der erste Augenblick hergab. Frau N. aus P. hatte wahrhaftig Bauchschmerzen vom Lachen und natürlich war ich nicht die Glückliche mit der fix herbeigeholten Kamera. Mist verdammter. Ich habe dennoch ein paar schöne Schnappschüsse ergattert, wobei die Bilder mit Personen vorerst unter Verschluss bleiben. Aus daten- und personenschutztechnischen Gründen versteht sich.

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Verfasst von Frau N. aus P.
23. März 2009
Wenn ich aus dem Fenster schaue, krieg’ ich das Gruseln. Grau, trüb, nieselig, so gar nicht frühlingshaft. Ich find’s auch schräg, dass es morgens 5.30 Uhr schon sehr hell ist. Hallo, wir haben erst März. Das stört meine morgendliche Ruhe enorm, wobei ich ja den Frühling gerne mag. Am Wochenende hat sich nun endlich auch der kalendarische Frühling angemeldet, aber diese morgendliche Helligkeit mag ich jetzt noch nicht haben. Ja, ich weiß, irgendwas is’ ja immer. Fährt man etwas außerhalb, liegt sogar noch Schnee am Straßenrand und auf den Feldern, pfui aber auch. Da soll der Biorhythmus nicht verrückt spielen. Heute muss ich aber leider vor die Tür, was mir überhaupt nicht gefällt. Wir müssen mal wieder zu Kieferorthopäden, wegen der neu installierten Zahnspange, die Sohnemann nun schon seit einem guten Monat nachts tragen muss. Selbst zum Bloggen fehlt einem da die rechte Lust, also soll’s das für den Moment erst einmal gewesen sein. Ich wünsche allen Lesern einen angenehmen Wochenstart. Lasst Euch nicht unterkriegen!
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Verfasst von Frau N. aus P.
1. März 2009
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Verfasst von Frau N. aus P.
25. März 2008
Gefühlte -15°C machen den Wochenstart nicht unbedingt angenehmer. Schnee liegt immer noch, kalt ist es obendrein und Lust zum Arbeiten hat bei diesem Klima auch kaum jemand. Ostern ist (endlich) vorbei und so langsam sehne ich mich schmerzlich nach dem Duft frisch gemähter Wiesen, feuchter Erde und Pollen in der Nase. Mein Körper ist auf Frühling programmiert und obwohl ich ein bekennender Winter-Fan bin, brauche ich nach so vielen Monaten Dunkelheit und Kälte nun endlich wieder Sonne auf der Nase und ein laues Lüftchen. Ich vermisse es, den ganzen Tag alle Fenster aufzulassen, kurzärmlig aus dem Haus zu gehen, beim Autofahren die Scheiben ganz nach unten lassen zu können, Spatzen morgens um die Wette trällern zu hören und die erfrischende Morgenluft, wenn man den ersten Schritt vor die Türe macht. Wääähhh…, ich will endlich Frühling und Sommer. Ich hab’ keine Lust mehr auf Wintereinbrüche, Scheibenkratzen, warmlaufende Motoren, festes Schuhwerk und lange Pullover. Ich will wieder barfuß in Flipflops arbeiten gehen und an der frischen Luft Kaffee trinken können. Und ich nörgle jetzt so lange, bis es endlich soweit ist!!!
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Verfasst von Frau N. aus P.
19. März 2008
Der allmorgendliche Blick aus dem Fenster ließ mir sprichwörtlich das Blut in den Adern gefrieren. Trotzdem es natürlich nicht die Schneemassen waren, die wir hier im Vogtland sonst gewohnt sind, schockierte mich der Anblick da draußen nicht minder. Lächerliche zwei Tage vor dem kalendarischen Frühlingsanfang entscheiden sich die Wetterfrösche nun, dem Winter ein verspätetes Gastspiel zu gewähren oder was?! Das finde ich wirklich nicht witzig, zumal ich persönlich bereits sehnsüchtig darauf lauere, endlich meinen neuen Helm Anfang April einzuweihen.
Auch der Blick aus den straßenseitigen Fenstern bot keine ermutigendere Ansicht. Grrrrr…

Katzendame „Mietzo“ machte sich angesichts der Flocken erstmal lang und schnurrte versöhnlich.
Da hilft nur eins: Ab in die Küche und koffeinhaltiges Heißgetränk nachladen.
Ich find’s schlichtweg zum Kotzen, diesen Wetterkapriolen ausgeliefert zu sein und tagtäglich zwischen Sommer und Winterklamotten hin- und herzuräumen. Das nervt!!! Selbst Scott weiß morgens mittlerweile nicht mehr so richtig, welches Schuhwerk er nun anziehen soll und steckt die Mütze im Akkord in die Jackentasche. Da soll man nicht meschugge werden…
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Verfasst von Frau N. aus P.
19. März 2008
Der allmorgendliche Blick aus dem Fenster ließ mir sprichwörtlich das Blut in den Adern gefrieren. Trotzdem es natürlich nicht die Schneemassen waren, die wir hier im Vogtland sonst gewohnt sind, schockierte mich der Anblick da draußen nicht minder. Lächerliche zwei Tage vor dem kalendarischen Frühlingsanfang entscheiden sich die Wetterfrösche nun, dem Winter ein verspätetes Gastspiel zu gewähren oder was?! Das finde ich wirklich nicht witzig, zumal ich persönlich bereits sehnsüchtig darauf lauere, endlich meinen neuen Helm Anfang April einzuweihen.
Auch der Blick aus den straßenseitigen Fenstern bot keine ermutigendere Ansicht. Grrrrr…

Katzendame „Mietzo“ machte sich angesichts der Flocken erstmal lang und schnurrte versöhnlich.
Da hilft nur eins: Ab in die Küche und koffeinhaltiges Heißgetränk nachladen.
Ich find’s schlichtweg zum Kotzen, diesen Wetterkapriolen ausgeliefert zu sein und tagtäglich zwischen Sommer und Winterklamotten hin- und herzuräumen. Das nervt!!! Selbst Scott weiß morgens mittlerweile nicht mehr so richtig, welches Schuhwerk er nun anziehen soll und steckt die Mütze im Akkord in die Jackentasche. Da soll man nicht meschugge werden…
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Verfasst von Frau N. aus P.