Jammerlappen…

17. März 2009

Essen war lecker, aber ich fühl’ mich so richtig krank und werde heute wohl schon vor den Hühnern in mein Bett kriechen. Vorher muss ich Sohnemann vom Training abholen, aber dann sofort wieder auf die Couch krabbeln. Meine Zunge ist trocken wie ein Lederfußball und ich ertrinke in Tempotaschentüchern. Pfui Deifl…

Sick Teddy Bear


Hochdeutsch neu definiert…

19. Januar 2009

Er: „Soll ich Dir ein Lied vorsingen?“

Sie: „Nein, bitte nicht schon wieder!“

Er: „Ach komm’, ich kann das wirklich.“

Sie: „Es gibt einen Grund dafür, dass andere Leute damit Geld verdienen. Die können nämlich singen.“

Er: „Ich kann auch schön singen.“

Sie: „Na dann los, bringen wir es hinter uns!“

Er beginnt schön schief und mit wunderbarem vogtländischen Akzent zu trällern: „Vordammd üsch liiieeeb Düsch…“

Sie: „Hochdeutsch, bitte hochdeutsch…“

Er: „Das ist hochdeutsch…“

Sie: „Nee, das is’ vogtländisch.“

Er setzt ein zweites Mal an und piepst gefühlte zehn Oktaven höher (aber immer noch vogtländisch): „Vordammd üsch liiieeeb Düsch…“

Sie: „Das ist auch nicht hochdeutsch, aber ist einen Blogeintrag wert…“

Er kichert… Sie auch…

Matthias Reim kann nicht schön singen und Herr S. aus P. kann weder schön noch hochdeutsch singen, aber er kann über sich selbst so wunderbar herzerfrischend lachen. Das und noch vieles mehr liebe ich so an diesem Kerl…


Darüber lacht ‘ne alte Frau…

14. Januar 2009

„Hab’ ich Dir schon erzählt, dass mal ein Reh ganz dicht vor mir stand? So in freier Wildbahn, ganz nah dran, war nur ein Meter zwischen mir und dem Reh.“

„Nee…“

„Das war, als ich mit meinem Opa Hagebutten sammeln war. Ringsrum freies Feld, nur diese Hecke und ein Schotterweg. Und plötzlich stand dieses Reh vor mir und Opa flüsterte, dass ich mich nicht bewegen soll.“

„Echt? Ich weiß, woran das lag, dass es nicht weggelaufen ist.“

„Ja, der Wind stand ungünstig, es konnte mich nicht wittern, hat Opa damals gesagt.“

„Ja, das auch, aber nicht nur deswegen…“

„Woran noch?“

„Blind…“

Schweigen………….

„Das Reh…“

„Es war überflüssig, das jetzt noch zu sagen…“

Zwei alte Leute kichern in ihre Kissen… :-D


Nix Neues in der Ost…

13. Januar 2009

Dienstag – der Tag beginnt erwartungsgemäß ruhig. Um 4.00 Uhr klingelt der Wecker zum ersten Mal. Der Radiowecker plärrt irgendwelche Musik ins Dunkel und irgendjemand sagt: „Kannst den Wecker ganz ausmachen, mein Handy weckt mich gleich nochmal.“ Ich führe den Befehl aus und schlafe weiter. Minuten später leuchtet etwas auf und klassische Musik dudelt durch den Raum. Ich öffne die Augen und schaue den Herrn auf der Beifahrerseite des Bettes irritiert an. Er grinst und sagt nichts. Kopfschüttelnd ziehe ich die Decke bis hoch zur Nase und werde ausgeschimpft, weil mein rechter Arm eiskalt ist. Leise steht der Schimpfer auf und erledigt in bemerkenswert rücksichtsvoller Stille all die Kleinigkeiten, die morgens so anliegen. Kaffeekochen, Zähneputzen, Anziehen, Katze nicht treten, lautloses durch die Wohnung laufen. Die Schlafzimmertür öffnet sich ein letztes Mal, jemand kriecht vorsichtig durch die Berge von warmen Decken und tastet das Bett nach mir ab. Man verabschiedet sich superleise und schließt geräuschlos die Wohnungstür. Ich bin es nicht gewohnt, dass jemand so leise sein kann und bin plötzlich hellwach.

Ich stehe auf, halte mir das ganze Gesicht zu, weil diese verdammten vier 60-Watt-Glüharschlöcher mir fast die Haut vom Gesicht brennen und mein Augenlicht bedrohen. Intuitiv tapse ich zur Kaffeemaschine und kneife die Augen zusammen, denn meine Hände brauche ich jetzt zum Kaffeekochen. Mietzo schleicht leise um meine Beine und maunzt. Schnell das arme Tier füttern und die Heizung noch ein klitzekleines Bisschen hochschrauben, weil Frau N. aus P. fröstelt. Schnell hole ich mir aus dem Bad meinen Flauschibademantel und registriere lächelnd die Zahnpastatube auf dem Waschbeckenrand. Der Herr hat also doch kleine Macken, denn so langsam komme ich mir blöd vor, weil ich jede Menge davon habe. Ich lasse den benutzten Kaffeefilter in der Maschine, bis ich die Maschine neu befülle – er nicht. Ich spüle die Kanne nicht gleich aus, wenn sie leer ist – er schon. Ich werfe meine Klamotten vorm Schlafen auch gerne mal vor’s Bett – er nicht. Ja, ich räume das morgens immer gleich weg, aber er verursacht gar nicht erst dieses Chaos. Aber wenigstens lässt er morgens immer die Zahncréme am Waschbeckenrand liegen – ich nicht. Aber ich bin erleichtert, denn ein Mensch ohne Ticks wäre mir unheimlich.

Sohnemann und ich haben den Tag dann sehr viel geräuschvoller begonnen. So sind wir eben und das wird nächste Woche lustig, denn dann schläft Herr S. aus P. noch und wird garantiert wach. Vorbereitet ist er, denn ich habe ihn eindringlich gewarnt. Er will’s nicht anders, also kriegt er die volle Packung. Bei uns wird morgens erst leise, dann ziemlich energisch geweckt, dann wird über die Kleiderwünsche von Sohnemann gestritten, diskutiert und nebenbei werden Brötchen aufgebacken, geschmiert, Kühlschranktür auf zu auf zu auf zu, Wasserhahn & Co. auf zu auf zu auf zu, Besteckgeklapper, Antreiben vom Nachwuchs mit vorwurfsvollem Blick auf die Uhr, noch ein kleiner Zank und dann ab in die Schule. Mal sehen, wie lange Herr S. seine Ruhe behält. Nur eines dürfen wir nicht vergessen: Wir müssen für Herrn N. aus P. schon am Vorabend die gewünschten Anziehsachen zusammensuchen, denn sonst erstrahlen morgens gegen 6.00 Uhr zwei unmenschlich helle Halogenstrahler im Schlafzimmer und das dürfte Herrn S. überhaupt nicht gefallen. Vermute ich jetzt mal so…

Schönen Tach Euch allen da draußen…


Geht doch…

7. Dezember 2008

Schaefchen zaehlen klein

Durchschnittlich müde bin ich gestern in mein Bett gekrochen und bei laufendem Fernseher eingeschlafen. Nach gefühlten zwei Stunden Schlaf wachte ich auf und sah ungläubig auf die rot leuchtenden Ziffern des Radioweckers. Dort stand in unmissverständlichen Leuchtzahlen, dass es bereits 5.30 Uhr sei und ich war etwas fassungslos darüber, dass ich mal wieder durchgeschlafen hatte. Ich freue mich über diese Tatsache, denn ich schlafe höchst selten durch. Ich zwang mich, noch ein bisschen liegen zubleiben und schlief für eine weitere Stunde ein. Gegen 6.30 Uhr wachte ich erneut auf und beschloss auch diesmal liegen zubleiben. Nach wiederum einer Stunde schlüpfte ich dann doch in meine warmen Pantoffeln, warf mir den Flauschibademantel über und setzte meine Kaffeemaschine in Gang. Wunderbar ausgeruht habe ich mir für heute jede Menge Hausarbeit vorgenommen und hoffe, Euer Tag beginnt genauso wie meiner. Einen schönen zweiten Advent Euch allen…

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So sollte jeder Tag beginnen…

25. November 2008

Der Radiowecker riss genau 5.30 Uhr seinen hässlichen Schlund auf und was kam? Richtig… Meine Götter von AC/DC mit ihrem aktuellen Song. Da wippte sogar schon im liegen mein Fuß mit und ich hab’ mit geschlossenen Augen gelächelt und den Radiowecker plärren lassen. So hab’ ich’s gerne und nur so…

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Ein ganz normaler Morgen…

13. November 2008

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Guten Morgen, liebe Blogger-Gemeinde, heute weiß ich wirklich nicht, was ich Euch hier hinterlassen könnte, also bin ich vorhin durch meine Wohnung geschlichen und habe versucht, ein paar Momente einzufangen, wobei hier noch nicht wirklich viel los ist. Alle schlafen noch und die Stille, die ich morgens so genieße, ist überall zu „hören“. Oben seht Ihr meinen Arbeitsplatz, von dem aus ich Euch jeden Morgen mit meinen Erlebnissen oder Gedanken quäle. Zwingend erforderliches Arbeitszeug habe ich rot gekennzeichnet, denn ohne diese drei Dinge kriege ich keinen Artikel zustande. Ja, ich bin leidenschaftlicher Kaffeetrinker, exzessiver Raucher und ohne Laptop nix Blog. Ja, vom Rauchen kriegt man schwarze Brustwarzen, ich weiß, aber die schwarzen Pinorkel passen ganz gut zu meinen ebenfalls schwarzen Haaren und sehen gar nicht so schlimm aus, wie man meinen möchte.

SNV30479 (Medium)

Auf dem zweiten Bild habe ich versucht, wirklich nur versucht, den derzeit vollen Mond einzufangen. Ich habe sehr zaghaft geknipst, denn ich hatte echt meine Bedenken, dass mir meine Kamera aus den Händen flutscht, über die Dachziegel poltert und dann vernichtend in den Hinterhof kracht, um dort ihr Dasein geräuschvoll und absolut endgültig zu beenden. Ich bin da echt ‘ne Zimperliese und Ihr müsst genau deswegen mit diesem halbherzigen Versuch leben. Draußen ist es – wie Ihr unschwer erkennen könnt – stockfinster und der Vollmond steht hoch am Himmel. Die Stadt ist nur notdürftig beleuchtet und allenorts schläft man noch. Nur eine Bewohnerin schlurft schon geschäftig durch die Räume und das scheine ich zu sein. Von draußen dringt noch kein Alltagslärm herein, die Fenster sind überall noch finster und in spätestens einer Stunde hört man die Nachbarschaft, die sich zur täglichen Arbeit mit oder ohne Fahrzeug von dannen macht.

SNV30476 (Medium)

Da sonst keiner bereit für ein Guten-Morgen-Photo war, musste meine schwarze Arschlocke herhalten, was ihr offenbar nicht wirklich gefiel. Ich blitzte sie mehrmals mit der Kamera voll und meist schaut sie auf Bildern dann genauso missmutig, wie hier oben. Ein Phänomen, dass ich seit längerem beobachte, denn obwohl auch Katzen eine recht ausgeprägte Mimik beherrschen, schaut sie immer irgendwie „genervt“ in die Kamera. Da aber ich hier im Hause die Miete bezahle, hat sie diese Späße über sich ergehen zu lassen und Ihr stellt Euch jetzt einfach vor, sie würde lächeln, wie sie das sonst eigentlich immer tut. Ich schwör’s… Ich habe gerade beschlossen, meine Cam in Zukunft auch wieder in der Handtasche mit mir zu führen, denn da draußen gibt es doch hin und wieder Leute, Sachen oder Geschehnisse, die ein Bild wert wären. Mir kommt in diesem Moment der Gedanke, dass ich Herrn N. aus P. beim Schlafen knipsen könnte. Ihr kennt das, wenn man solche Schnapsideen hat, kann man nicht anders und setzt sie um. Also bis gleich…

SNV30484 (Medium) Kopie

Da liegt er nun selig schlummernd und kann noch eine volle Stunde schlafen. Wer sich über diese Wasserflasche am unteren Bildrand wundert, muss wissen, dass Sohnemann diese Angewohnheit einst entwickelt hat, als er in jüngeren Jahren unter einem Schnupfen litt. Angefangen hat das alles mit einer Packung Tempos, die er dort für die Nacht deponierte, um nicht dauernd aufstehen zu müssen. Er weigert sich ja seit Jahren beharrlich, sein geliebtes Hochbett einzumotten, was die Anschaffung eines herkömmlichen Nachtschränkchens erschwert, denn die sind in der Regel nicht besonders hoch. Ein Brett an der Seite würde dieses Problem zwar lösen, stellt aber eine potentielle Beulenverursachungsmaschinerie dar und würde unschön in die Luft ragen.

So begann Sohnemann, die Dinge, die er nachts gebrauchen könnte, kurzerhand an die Seite zu stapeln und neben der lebensnotwendigen Trinkflasche liegen oftmals Taschentücher, neue Spielzeuge, Fernbedienungen oder sonstiges Geraffel, was nachts notwendig sein könnte, um sich so wenig wie möglich bewegen zu müssen. Nur die Toilette passt nicht an die Seite, aber ich bin mir sicher, auch die würde er nachts mit ins Bett nehmen, wenn das ginge. Wenn das allerdings möglich wäre, stellt sich gleich die nächste Frage: Wie würde Sohnemann reagieren, wenn Muttern dann nachts neben ihm im Bett auf der Schüssel hockt? Interessante Theorie…

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Gemüüütlich…

14. Oktober 2008

Gestern habe ich es endlich mal geschafft, in mein Bett zu kriechen und auch dort zu schlafen. Ich ertappte mich zu vorgerückter Stunde schon wieder dabei, wie ich meine Kuscheldecke auf der Couch angriffelte und mich dort langmachen wollte. Ich zwang mich regelrecht, aufrecht sitzenzubleiben und als die Abstände zwischen den Gähnanfällen immer kürzer wurden, schlich ich ins Schlafzimmer. Als ich dann so in meinem weichen Bettchen lag, seufzte ich laut und wohlig, ganz für mich alleine. Ich fragte mich zum x-ten Male, wieso um alles in der Welt ich ständig auf dem Sofa einschlafe und nicht wenigstens nach dem ersten Aufwachen in mein Bett gehe. Es ist so urgemütlich und weich und überhaupt kein Vergleich zu irgendwas. Und dann hatten wir gestern noch so einen prallen Mond, dass das ganze Zimmer in sanftes Licht getaucht war. Draußen rauschte der Wind und verfing sich in den Dächern, was sich so schön einschläfernd auswirkte. Ich weiß nicht, wie oft ich vor Gemütlichkeit geseufzt habe, aber heute Morgen empfand ich das Gleiche. Ich habe mir da ein unendlich gemütliches Nachtlager geschaffen und habe heute früh versucht, das mal zu knipsen, was mir nicht so recht gelingen wollte. Ich kriege das Zimmer ums Verrecken nicht komplett in die Linse, weil es eher einer Puppenstube gleicht. Aber ich hab’s versucht, seht selbst…


Geschafft…

11. Oktober 2008

ortsschildTrotzdem ich gestern Abend äußerst früh schlafen gegangen bin, plagt mich immer noch die Müdigkeit. Auch der Kaffee neben mir scheint seine Wirkung heute zu verfehlen. Gegen 21.00 Uhr schon begab ich mich in die Waagerechte und schlief in Etappen bis kurz vor 7.00 Uhr. Ergo müsste ich eigentlich ausgeruht und fit sein, nicht wahr? Aber Fehlanzeige, ich bin einfach nur müde. Vielleicht werde ich auch krank, keine Ahnung. Fällig wäre zumindest mal wieder was, denn ich war schon auffallend lange gesund und in regelmäßigen Abständen werden wir alle von Viren und Infekten heimgesucht. Ach Mensch, kein Schimmer, ich will schlafen. Jetzt, ganz lange und richtig tief und fest…

Sohnemann ist beim Fußball und sein Vereinsleben erfordert leider auch von mir, samstags in aller Herrgottsfrüh aufzustehen, da er sein samstägliches Spiel absolvieren muss. Ich bin mir sicher, dass ihn das genauso nervt, aber eine Beschwerde seinerseits wäre ja paradox, da er freiwillig in diesem Verein spielt. Ich hingegen darf meckern, tue es aber nicht, denn ich stehe ja auch freiwillig auf. Er könnte sich durchaus selbst versorgen, aber das würde mein mütterliches Gewissen auf den Plan rufen und damit kann ich nur schlecht leben. Also schleichen wir alle beide missmutig und unausgeschlafen Samstag für Samstag durch die Wohnung und versuchen möglichst ausgeschlafen zu wirken. Ich bezweifle allerdings, dass speziell mir das wirklich gelingt. Wer steht schon gerne am Samstag zwischen 6.00-7.00 Uhr auf, wenn er nicht wirklich wirklich wirklich muss?!

Nachher muss ich noch den Wochenendeinkauf erledigen, was alles andere als motivierend auf mich einwirkt, denn ich hasse Einkäufe jeglicher Art. Nein, ich bin keine Shopping-Queen, ich kaufe Klamotten im Vorbeigehen, wenn mir der Preis attraktiv erscheint. Ich probiere auch nur widerwillig Sachen an, weil ich dieses An- und Aufziehen nervig finde. Und nein, ich flippe auch nicht vorm Kosmetikregal oder in Schuhgeschäften aus, denn zum einen schminke ich mich nie und zum anderen besitze ich weniger Schuhe als die Durchschnittsfrau, wobei ich auch über lediglich ein Paar eleganter Schuhe verfüge, die für Schulanfänge, Hochzeiten oder andere festliche Anlässe auf ihren Einsatz warten und zu diesem Zwecke dann auch fast nie geputzt sondern entstaubt werden müssen.

So Mädels, nun wird Frau N. aus P. mal ihren kuscheligen Bademantel gegen ein T-Shirt und ein Paar Jeans tauschen und Richtung Supermarkt starten, denn je länger ich den Einkauf hinauszögere, desto weniger Lust verspüre ich. Besonders heute beneide ich meine Kollegin kein bisschen um den Samstagsdienst, denn ich würde wahrscheinlich im Stehen beim Piercen einschlafen oder es den Faultieren im Gehege gleichtun und mich schlichtweg danebenhängen. Allerdings sähe das sicherlich nicht so drollig aus, wenn ich dann beim Hinübergleiten ins Reich der Träume vom Ast falle. Seltsamerweise passiert das diesen Tieren nie, was mich gerade zum Nachdenken anregt. Warum fallen die zwei Faulpelze nie runter? Schlafen sie denn nicht richtig?


Verdammt…

5. September 2008

Unglaublich… Ich habe seit vielen Monaten mal wieder durch geschlafen. Es ist gut ein halbes Jahr oder noch länger her, dass ich eine ganze Nacht bis zum Morgen komplett durch geschlafen habe. Tolle Sache an sich, aber kann das nicht mal passieren, wenn morgens der Wecker nicht klingelt? Völlig entgeistert habe ich vorhin auf den Wecker gestarrt und angestrengt überlegt, ob ich nachts wach war. Nein, war ich definitiv nicht. Sonst ja immer, mehrmals, fast stündlich und man gewöhnt sich leider daran. Nicht so diese Nacht. Wie ein Stein muss ich da gelegen haben. Ich gebe Euch dann Bescheid, wenn ich das nächste Mal irgendwann im Spätfrühling mal wieder so schön ruhig geschlafen habe. Aber dann kann ich während meiner unruhigen Nächte wenigstens in den Himmel glotzen und Sterne zählen, weil ich über meinem Bett dann zwei schicke Dachfenster habe. Ist doch auch was… ;-)

Heute nochmal eine komplette Schicht, weil Chef mit Kind und Kegel in Reutlingen auf Convention ist. Ich hoffe, dass sich wenigstens 25 Leute zum Piercen einfinden, damit sich der Tag lohnt. Danach heißt es nach Hause düsen, Handwerkerklamotten über den Arsch ziehen und Möbel abbauen. Morgen dann alles in die neue Wohnung fahren und dort gleich wieder aufbauen. Mal sehen wieviel wir schaffen. Wollen den Aufwand in 14 Tagen etwas minimieren, denn mit der Küche werden wir dann genug Arbeit haben. Geplant sind für dieses Wochenende die Betten von Sohnemann und mir, der Kleiderschrank und eventuell noch ein paar Kleinteile. Ob wir meinen Wohnzimmerschrank noch transportabel zerlegt kriegen bzw. in die neue Wohnung schleifen, weiß ich nicht, aber hoffen darf man ja. Und lustig wird’s allemal, denn wenn zwei Weiber mit Akkuschrauber und Handwerkszeug hantieren, gibt’s immer Verletzte, Schrammen im Holz oder aber jede Menge zu lachen.


Geschafft

14. August 2008

Der wöchentlich lange Donnerstag liegt hinter mir und ich bin hundemüde, weil ich den ganzen Tag am Rechner saß und jede Menge Arbeit zu bewältigen hatte. Fertig geworden bin ich dennoch nicht, aber dafür schööön müde. Alt werde ich heute garantiert nicht und ich freu’ mich diebisch auf mein Bett…


Es ist soweit…

6. März 2008

Die Augen werden langsam schwer, das Reaktionsvermögen lässt nach – ich bin endlich wieder müde und freue mich gerade diebisch, dass ich heute frei habe und genau jetzt wieder in mein dunkelblaues Bett schlüpfen kann. So schön kann ein ganz normaler Donnerstag sein. Jauchz…


Geschützt: Guten Morgääähn…

6. März 2008

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Freutag… ;-)

29. Februar 2008
Die Woche neigt sich dem Ende entgegen und der Wecker dudelte heute morgen erbarmungslos um 5.00 Uhr los. Nachdem ich ihn ca. fünfmal zum Schweigen gebracht hatte, quälte ich mich aus meinem wunderbar warmen Bett und schlurfte Richtung Küche. Mit ein paar Minuten Verspätung drängelte ich Scott, endlich aufzustehen und schmierte inzwischen seine Schulbrote. Zwischendurch noch fix die x-te Belehrung, dass er doch bittäääää in Zukunft nicht gleich zehn Schokoriegel auffuttern solle, da ich diese zauberhaften und offenbar wohlschmeckenden Artikel im Supermarkt keineswegs geschenkt bekommen habe, sondern mit sauer verdientem Geld bezahlen muss und er sich diese Sachen doch bittäääää ein wenig besser einteilen solle. Obendrein hasse ich Einkäufe jeder Art und bin überaus dankbar, wenn ich ein paar Tage nicht zwischen irgendwelchen Regalen umherirren muss. Also erklärte ich meinem Sprössling zum weiß-ich-nicht-wievielten Male den Unterscheid zwischen maßlos und maßvoll. Kinder sind also kein Stück anders als Männer, wenn sie alleine zuhause sind – sie futtern alles leer und denken sich nichts dabei. Was uns zu dem Schluss bringt, dass Männer nie erwachsen werden oder Kinder erstmal als Männer zur Welt kommen… ;-)


Geschützt: Blau macht glücklich

18. Februar 2008

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