Eigentlich habe ich bereits entschieden, aber mich interessiert dennoch die Meinung von Außenstehenden. Wenn jemand versucht hat, eine Eurer Freundschaften zu zerstören, könntet Ihr das verzeihen/vergessen? Vor einigen Monaten habe ich diesen Artikel hier geschrieben. Meinerseits eine abgeschlossene Geschichte und unverzeihlich, aber wie sehen das andere Menschen? Alles genau zu schildern ist auf diesem Wege nur schwer möglich, aber die wichtigsten Eckdaten dieser Begebenheit habe ich in Form eines etwas eigenartigen Märchens wiedergegeben. Nun entscheidet, denn diese Person hat kürzlich den Kontakt zu mir gesucht, sich entschuldigt und Fehler eingestanden. Zwar zolle ich ihr großen Respekt, dass sie den Mut dafür aufgebracht hat, doch es wurde mehrfach Grenzen überschritten, die meines Erachtens unwiderruflich zum Bruch führten. Wie seht Ihr das?

29. September 2009 um 09:15
Ich bin immer dafür das jemand seine 2. Chance bekommt. Jedoch würde ich hier genau hinterfragen warum und wieso. Vor allem ist ja doch einiges vorgefallen.
Ein totaler Neuanfang geht nur, wenn auch Du alles vergessen kannst was war. Also nix mit aufs Butterbrot schmieren. Auf der anderen Seite genauso!
Vor allem ist wichtig, daß keiner von beiden plötzlich ein anderes Verhalten an den Tag legt. Geht schief.
Es gibt aber Sachen, wie das mit dem Geschenk für Scott, die könnte ich glaube ich nicht verzeihen, denn dies ist könnte ja immer wieder passieren. Kann ein Mensch sich so ändern oder muss er sich extrem verbiegen um jemanden dann wieder zu gefallen?
Überlege Dir das gut. Eventuell ist ja ein erster respektvoller Umgang wieder möglich. Ich weiß das sie hier mitliest, deswegen schreibe ich das auch hier her. Ich kann meine Meinung auch jederzeit persönlich vertreten
.
Ich glaube nicht das es so wie vorher wird.
Gruß aus dem Walde
29. September 2009 um 10:01
Sehr schöner Kommentar und nahezu deckungsgleich mit meinen Idealen. So kenn’ ich Dich und das ist wohl auch der Grund, warum Du zu meinem uuuralten Freundeskreis gehörst. Da bin ich froh drüber, Locke…
29. September 2009 um 20:27
da gebe ich frau anazwerg völlig recht..zweite chance ja aber mit bedacht und vorsicht. und es geht wirklich nur wenn man alles geschehene völlig in den müll wirft, wenn das nicht funktioniert ist es eigentlich ein totgeborenes kind. in so kurzer zeit kann man vorgefallenes nicht einfach beiseite schieben. immerhin haben wir auch fast ein jahrzehnt gebraucht um über unsere eigenen schatten zu springen, aber auch deswegen, weil wir uns schon viele jahre kennen und wissen wie der andere tickt. logisch verändert sich der mensch mit den jahren, aber die wesentlichen charakterzüge bleiben. man wird lediglich älter, reifer und gewinnt an lebenserfahrung dazu. vielleicht braucht man nicht nochmal so eine lange zeit aber ein bisschen geduld um auf herz und bauch zu hören sollte schon sein. und genau das meinte ich mit schubladen denken. keiner gehört in irgendeine zu viele facetten des lebens spielen da eine rolle und erst wenn man für sich entscheidet hier geht gar nix mehr..oder doch es funktioniert, wird das ganze abgeschlossen sein (schwarz/weiß). aber das ständige auf und zu geschiebe bringt nichts und am ende ärgerte man sich nur über vergebene liebesmüh….
29. September 2009 um 21:39
Ich sehe das genauso wie Ihr Beide. Ich unterscheide eben auch, WAS genau für mich Anlass war, den Kontakt ein für alle mal zu unterbinden und das waren für mich in erster Linie der Versuch, eine meiner Freundschaften zu zerstören und die Sache mit dem Handy. Beides finde ich unverzeihlich und bringt schon die Basis zum Einsturz. Vergessen kann ich sowas nicht und vertrauen kann ich so auch nicht. Und wenn ich innerhalb der offenen Option in der heutigen Abstimmung Sätze lese, wie „Jeder hat eine 2. Chance verdient, egal wie gemein es war.“, dann kann ich nur heftig mit dem Kopf schütteln und sagen: „NEIN…!!!“, denn ich muss nicht jede Gemeinheit verzeihen und vergessen.
Was mich und J. betrifft sind ganz andere Sachen passiert, die mit Vertrauen nur wenig zu tun hatten. Das waren alles Sachen, die ich verzeihen und vergessen kann und ich bin ebenso der Meinung, dass die Jahre uns gut getan haben. War alles gut und richtig so. Manchmal muss man sich entfernen, um sich neu zu finden.
Aber Vertrauen ist eine Sache, die nicht nachwächst. Ein empfindsames Pflänzchen, das bei unsachgemäßer Pflege hoffnungslos verwelkt und eingeht. Einen toten Baum kann man nicht mehr zum Leben erwecken, denke ich. Man kann mal vergessen, ihn zu gießen, aber man schüttet kein Salz auf die Erde, die seine Wurzeln bedeckt…
Ist Euch aufgefallen, wie lang und ausführlich die Kommentare heute bei diesem Thema sind? Ich staune…
29. September 2009 um 21:48
„…Ist Euch aufgefallen, wie lang und ausführlich die Kommentare heute bei diesem Thema sind? Ich staune…“
jupp.. (seeeehr kurz jetze….)
30. September 2009 um 05:17
Genau… (noch kürzer)
30. September 2009 um 11:56
„A“